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Nutzfahrzeughersteller Traton fährt an der Börse vor – allerdings im Rückwärtsgang. Die ursprünglichen Ziele waren etwas hoch gesteckt und so startet das Unternehmen sehr verhalten in den Handel.

Am heutigen Freitag hat VW-Tochter Traton den Sprung aufs Frankfurter Börsenparkett endlich geschafft. Nachdem der ursprünglich schon für März geplante Börsengang erst verschoben wurde, ist der Nutzfahrzeughersteller nun im Prime Standard angekommen: Traton wird als MDax Kandidat gehandelt, hinkt den Erwartungen bisher allerdings bereits hinterher.

Börse Frankfurt

VW gab nun statt der vorher anvisierten 25% nur 11,5% des Tochterunternehmens in fremde Hände. Die Papiere wurden – wie von GoingPublic im IPO im Fokus empfohlen – am unteren Ende der Preisspanne für 27 Euro pro Aktie ausgegeben. Der Börsenwert liegt dementsprechend bei 13,5 Mrd. EUR; das Emissionsvolumen beträgt rund 1,55 Mrd. EUR.

Die gesamten Erlöse aus dem Börsengang gehen an das Mutter-Unternehmen Volkswagen, er soll jedoch in der Nutzfahrzeugsparte bleiben.

Der Kurs sackte nach Handelsstart leicht ab und steht aktuell bei 26,70 EUR.

Weitere Informationen zum Börsengang von Traton finden sie in unserem IPO im Fokus.