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Der Pionier und Spezialist für Laser-basierte Kommunikationsnetzwerke sucht sein Heil am Kapitalmarkt: Damit fände zur Abwechslung mal kein Industrie-Spinoff alter Schule an die hiesigen Finanzmärkte.

Börsengang

Die Zeichnungsfrist läuft seit Montag und voraussichtlich bis maximal 25. Oktober. Angeboten werden 0,44 Mio. Aktien aus einer Kapitalerhöhung sowie weitere 66.000 im Rahmen einer Überzeichnungsreserve (‚Greenshoe‘) – ebenfalls neue Aktien. Bisherige Eigner geben keine Stücke ab. Die Preisspanne lautet auf 45 bis 54 EUR. Handelsstart soll am 30. Oktober im Frankfurter Einstiegssegment SCALE sein.

Im Falle einer vorzeitigen Schließung des Angebots würde das Börsendebüt erfahrungsgemäß vorgezogen. Aufgrund des vergleichsweise geringen Emissionsvolumens durchaus möglich.

Bewertung zur Emission

Auf dieser Basis errechnet sich ein Emissionsvolumen zwischen 22,8 und 27,3 Mio. EUR und eine Marktkapitalisierung von bis zu 142 Mio. EUR. Im Falle einer vollständigen Platzierung aller neuen Anteilsscheine käme Mynaric auf knapp 20% Streubesitz.

Eignerstruktur

Ein Novum dieses IPOs ist, dass  beinahe das gesamte Unternehmen pre-IPO dem Management (= Vorstand + Aufsichtsrat) gehört und diese auch keine Aktien anlässlich des Börsengangs abtreten. CEO Peschko hält 10%, die beiden anderen Vorstände Klapek und Horwath zusammen gar 55%. Nur rund ein Fünftel liegt bei zwei Beteiligungsgesellschaften, kleine Anteilseigner unterhalb von 3% kommen zusammen auf 15%. Keiner von ihnen trennt sich anlässlich des IPOs von Anteilen.

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