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Die 4SC AG (4SC, FSE Prime Standard: VSC) gab bekannt, dass die auf der ordentlichen Hauptversammlung am 24. Juni 2021 beschlossene Kapitalkonsolidierung und die Zusammenlegung der Aktien im Verhältnis 5:1 wie geplant umgesetzt werden kann.
Das Grundkapital der 4SC AG wurde mit der jüngsten Eintragung in das Handelsregister von EUR 50.570.045,00 auf EUR 10.114.009,00, eingeteilt in 10.114.009 auf den Inhaber lautende Stückaktien, geändert. Durch die Kapitalkonsolidierung ändert sich weder die Höhe der Bilanzsumme und des Eigenkapitals noch der prozentuale Anteil der einzelnen Aktionäre an der Gesellschaft.

Verlust und Eigenkapital

Die 4SC AG hatte Anfang Mai mitgeteilt, dass ohne Kapitalmaßnahmen voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2021 ein Verlust in Höhe der Hälfte des Grundkapitals eintreten würde und dann eine außerordentliche Hauptversammlung zur Entgegennahme der Verlustanzeige einzuberufen wäre. Durch die vorgeschlagene Kapitalherabsetzung durch Zusammenlegung von Aktien sollte dem vorgebeugt werden. Dieser Schritt ist nun vollzogen.
Die Umstellung der Aktiennotierung erfolgt mit Beginn des Aktienhandels am 19. Juli 2021. Bei der 5:1-Konsolidierung werden fünf alte Stückaktien durch eine umgewandelte Stückaktie ersetzt. Die umgewandelten 4SC-Aktien werden unter der neuen internationalen Wertpapierkennnummer (ISIN) DE000A3E5C40 und der neuen deutschen Wertpapierkennnummer (WKN) A3E 5C4 an den Börsen gehandelt.
Den Aktionären, die vor der Umstellung eine nicht durch fünf teilbare Anzahl von Stückaktien halten, werden unter der ISIN DE000A3E5DZ7 Bruchteile von Aktien zugerechnet. Spätestens bis zum 10. August 2021 werden die auf die Aktionäre entfallenden Aktienspitzen zu vollen Rechtsansprüchen abgerundet (Spitzenausgleich) und den Aktionären zugerechnet.
Dr. Jason Loveridge, CEO der 4SC AG, kommentiert: „Wir freuen uns, dass die Kapitalkonsolidierung nun ins Handelsregister eingetragen und wie geplant umgesetzt wurde. Diese Neuordnung der Kapitalstruktur gibt uns mehr Flexibilität bei der Sondierung zukünftiger Finanzierungsmöglichkeiten, um unsere Pläne für die weitere klinische Entwicklung unserer wesentlichen Medikamentenkandidaten voranzutreiben.“

4SC: Medikamentenpipeline macht Fortschritte

Das biopharmazeutische Unternehmen 4SC AG mit Sitz in Martinsried bei München entwickelt niedermolekulare Medikamente, die Krebskrankheiten mit hohem medizinischem Bedarf bekämpfen. Die 4SC-Pipeline ist durch ein umfangreiches Patentportfolio geschützt und umfasst zwei Medikamentenkandidaten in klinischer Entwicklung: Resminostat (http://www.4sc.de/produktpipeline/resminostat/) und Domatinostat (http://www.4sc.de/produktpipeline/4sc-202/). Im Juni diesen Jahres konnte das Unternehmen mehrere vielversprechende Zwischenmeldungen aus den frühen klinischen Studien der beiden Präparate bekanntgeben sowie zusätzliche Indikationserweiterungen zur klinischen Erprobung der Substanzen in unterschiedlichen Kombinationsvarianten mit zugelassenen Immuntherapeutika verkünden.

Das Unternehmen beschäftigt 48 Mitarbeiter (Stand: 31. März 2021) und ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (siehe oben zur neuen WKN).

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