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Die German Startups Group hat ihren für 24. Juli geplanten Börsengang abgesagt – Grund sei ‚das fragile Kapitalmarktumfeld‘ derzeit. Das Management der German Startups Group sehe demnach keine Möglichkeit, die Gesellschaft zu einem angemessenen Kurs an die Börse zu bringen und die erwünschte Überzeichnung zu erzielen.

Die Erstnotiz des Venture Capital-Anbieters war ursprünglich für Mitte Juli geplant, wurde aber aufgrund der Griechenland-Krise bereits auf Ende des Monats verschoben. Knapp 80 Mio. EUR wollte die German Startups-Group mit dem IPO erlösen. „Wir werden das Kapitalmarktumfeld genau beobachten, um unsere Pläne unter geeigneten Umständen auch flexibel und kurzfristig wieder aufzunehmen. Die Zwischenzeit werden wir für das eigentlich Wichtige nutzen, nämlich um das operative Geschäft weiter voranzutreiben“, kommentiert German Startups Group-CEO Christoph Gerlinger.

Neben der German Startups-Group hatten auch der Modeanbieter CBR und das Energieunternehmen CHORUS Clean Energy ihre für das zweite Quartal geplanten Börsengänge abgesagt. Einzig der Berliner Immobilien-Investor Ado Properties wagt am 23. Juli den zweiten Anlauf aufs Börsenparkett, nach einer ebenfalls zwischenzeitlichen Absage.

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