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Seit heute notiert die CONSUS Commercial Property im Mittelstandssegment der Börse München. Eine entsprechende Ka­pi­tal­er­hö­hung hat der Immobilienbestandshalter bereits im Vorfeld durchgeführt:  2,2 Mio. Anteilsscheine wurden zu 15 EUR bei ausgewählten Investoren platziert.

Das gesamte Grundkapital des Unternehmens erhöhte sich damit auf insgesamt 24,2 Mio. Aktien. Die ACON Actienbank AG hat die Notierungsaufnahme begleitet.

Die Börse München kann sich seit heute über einen weiteren Neuzugang freuen.
Die Börse München kann sich seit heute über einen weiteren Neuzugang freuen.

CONSUS ist ein quasi-Spin-off der publity AG und fungierte in den Vor­jah­ren als Ver­triebs­ge­sell­schaft für ge­schlos­se­ne pu­bli­ty-Fonds; der da­zu­ge­hö­ri­ge Er­geb­nis­ab­füh­rungs­ver­trag en­de­te im Sep­tem­ber 2016. Vor­stän­de von CONSUS sind Jo­chen Bart­hel­mäs und Bo­ris Hardi. Der Gründer und Hauptaktionär der publity AG, Thomas Olek über seine Holding sowie Swen Lorenz via FTV Ltd. sind dabei die größten CONSUS-Anteilseigner mit je etwa einem Viertel der Anteile – die andere Hälfte ist Free-Float. publity  wird dabei fortfolgend als Asset Manager für CONSUS auftreten, somit also für das Unternehmen am Markt nach geeigneten Büroimmobilien suchen und es bei der anschließenden Wertentwicklung der Objekte unterstützen. Thomas Olek sowie Vorstand Jochen Barthelmäs haben sich zu einer Haltefrist (Lock-up) von 18 Monaten verpflichtet, die FTV LTd. zu 12 Monaten.

CONSUS bringt sich in den Börsengang als Be­stand­shal­ter von zehn Bü­ro­ge­bäu­den mit einem Marktwert von über 200 Mio. EUR(Kaufpreis 173 Mio. EUR) ein, die es in sehr kurzer Zeit (seit Herbst 2016) erworben hat. Allerdings ist die mit dem Kauf ver­bun­de­ne Bank­fi­nan­zie­rung in Hö­he von ca. 108 Mio. noch nicht abgeschlossen. Die zehn Star­tim­mo­bi­li­en be­fin­den sich be­reits in pu­bli­ty-Be­treu­ung und gehen voraussichtlich im 2. Quartal 2017 in den Bestand von CONSUS über. Das Portfolio generiert annualisierte Mieteinnahmen von 14,2 Mio. EUR und verfügt über eine durchschnittliche Restmietlaufzeit von 6 Jahren.

Dealpipeline im Milliardenbereich

Fortan plant CONSUS den Immobilienbestand bei Objektgrößen zwischen 10 und 25 Mio. EUR mit dem Investitionsschwerpunkt auf deutschen Metropolregionen mit hoher Geschwindigkeit aufzubauen, wobei der Fokus dabei auf dem Segment „Value-add“ liegen soll. Primärer Anspruch des Unternehmens ist es hohe „Funds from Operations“ (FFO) zu erwirtschaften.

So hat das Unternehmen nach eigenen Angaben bereits eine Dealpipeline in Höhe von ca. 1,5 Mrd. EUR aufgebaut. Die Zielsetzung von CONSUS ist es dabei, in den kommenden Jahren zu einem der maßgeblichen börsennotierten Büroimmobilien-Investoren in Deutschland aufzusteigen und sich als nachhaltiger Dividendentitel zu etablieren.

Mehr zum Börsengang von CONSUS finden Sie auch in unserer ausführlichen Analyse

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