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Nach BioNTech wagt nun das zweite deutsche Biotech Unternehmen den Sprung auf das New Yorker Börsenparkett. Das Life-Science-Unternehmen Centogene, deren größter Aktionär die Deutsche Private Equity (DPE) ist, hat an der Technologie-Börse NASDAQ einen Börsengang absolviert: Brutto fließen Centogene damit 56 Mio. USD zu. Bei einem Emissionspreis von 14 USD pro Aktie wurde das Unternehmen mit 278 Mio. USD (250 Mio. EUR) bewertet.

Den Emissionserlös will Centogene vor allem in Forschung und Entwicklung investieren. Centogene ist auf seltene Erkrankungen spezialisiert und entwickelt auf Basis von klinischen, genetischen und biochemischen Daten medizinische Lösungen für Patienten. Das Rostocker Unternehmen beschäftigt derzeit rund 400 Mitarbeiter und diagnostiziert Patienten, welche an seltenen Erkrankungen leiden, aus über 110 Ländern. Dazu hat Centogene über viele Jahre die nach eigenen Angaben weltweit größte kuratierte Datenbank aufgebaut und nutzt hierfür nun auch die neuen Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz.

2006 hatte der langjährige Rostocker Universitätsprofessor Arndt Rolfs das Unternehmen gegründet. 2017 stieg DPE im Rahmen einer Wachstumsfinanzierung bei Centogene ein, auch, um das junge Unternehmen für das starke Wachstum richtig aufzustellen.
DPE-Partner Guido Prehn, Aufsichtsrat bei Centogene zum Börsengang: „Centogene ist schon heute einer der weltweit führenden Spieler im Bereich der sogenannten seltenen Erkrankungen und ermöglicht mit seiner Arbeit nicht nur präzise Diagnosen, sondern auch personalisierte Therapien mit deutlich erhöhter Wirksamkeit. Hierfür arbeitet Centogene eng mit der pharmazeutischen Industrie zusammen. Wir sind sehr stolz auf das Management und die Mitarbeiter, die mit dem erfolgreichen Börsengang an die NASDAQ die Voraussetzungen für den nächsten großen Wachstumsschritt geschaffen haben.“