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Das deutsche Biotech-Unternehmen Biontech hat den Sprung aufs Börsenparkett in den USA geschafft:  An der New Yorker Techbörse Nasdaq haben die Mainzer ihr IPO hingelegt – jedoch mit Abstrichen.

Insgesamt wurden 10 Mio. Aktien zum Preis von 15 USD ausgegeben, womit Biontech rund 150. Mio. USD an Emissionserlösen generiert hat. Die Mainzer haben damit weniger eingenommen als geplant: Ursprünglich wollte man rund 13 Mio. Anteilsscheine zum Preis zwischen 18 und 20 USD anbieten. Als Begründung für die niedrigeren Erlöse beim IPO werden u.a. Markt-Unsicherheiten genannt, aufgrund der noch immer angespannten politischen Lage zwischen den USA und China.

Die MarketCap des Biotechs liegt nach dem Börsengang bei knapp mehr als 3 Mrd. USD. Begleitet wurde der Börsengang des Krebsmedikamenten-Herstellers u.a. von JP Morgan, der Bank of America und UBS Investment. Als IPO-Berater fungierte die Leonberger Blättchen Financial Advisory GmbH.

Die Technologien des Unternehmens reichen von individualisierten Wirkstoffkandidaten auf mRNA-Basis und Therapien, die auf chimären Antigen- oder T-Zell-Rezeptoren beruhen, bis zu Checkpoint-Immunmodulatoren, zielgerichteter Krebsantikörper und niedermolekularen Wirkstoffen. BioNTech unterhält Kollaborationspartnerschaften mit großen Pharmafirmen wie Genmab, Eli Lilly and Company, Sanofi, Bayer Animal Health, Genentech, Genevant und Pfizer. Zu den Investoren des Mainzer Unternehmens gehören das Struengmann Family Office als Mehrheitsanteilseigner sowie Fidelity Management & Research Company, Invus, Janus Henderson Investors, MIG Fonds, Redmile Group, Salvia und mehrere europäische Family Offices.

Über den Autor

Svenja Liebig ist Redakteurin des GoingPublic Magazins sowie verantwortlich für goingpublic.de