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Die viertgrößte Bank Österreichs, BAWAG P.S.K., plant vermutlich bereits im Oktober ein IPO an der Wiener Börse, wie in Insiderkreisen gemunkelt wird. Dabei seien Erlöse von rund 1 Mrd. EUR möglich.

Das Bankinstitut käme demnach auf einen Börsenwert von 4 bis 5 Mrd. EUR – was dem 1,5-fachen des Buchwerts entspräche. Aktuell hält der Finanzinvestor Cerberus 52% an der BAWAG, der amerikanische Co-Investor Golden Tree rund 40%.

Erstes IPO seit 2014?

Mit dem Luftfahrtzulieferer FACC ging 2014 das letzte richtige IPO am Wiener Handelsplatz über die Bühne; im April debütierte das Start-up CLEEN Energy in Wien – jedoch in Form einer reinen Notierungsaufnahme und nicht eines IPOs.

Die BAWAG P.S.K. mit Sitz in Wien entstand 2005 aus der Fusion der beiden Einzelbanken BAWAG (gegründet 1922) und P.S.K. (gegründet 1883) und betreut nach eigenen Angaben mehr als 2,2 Mio. Privat- und Firmenkunden in Österreich. Im Geschäftsjahr 2016 betrug die Bilanzsumme des Instituts 40 Mrd. EUR. Im Juli gab BAWAG bekannt, die in Stuttgart ansässige Südwestbank AG zu übernehmen.

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