Werbung

Medienberichten zufolge hat die Volkswagen AG beschlossen, im gegenwärtigen Marktumfeld vorerst davon Abstand zu nehmen, einen Börsengang ihr Truck-Tochter TRATON SE weiter vorzubereiten.

Erst kürzlich wurden die Pläne um einen möglichen Börsengang konkret. Besonders nachdem der Finanzvorstand von Volkswagen sagte, dass der Sprung aufs Börsenparkett eine sehr erstrebenswerte Option sei.

Mit dem IPO wollte TRATON mehr Investoren aus der schwedischen Heimat von Scania locken – gemeinsam mit MAN firmiert Scania als bekannte Marke unter dem Dach der VW-Sparte.

Für das geplante IPO waren neben der Deutschen Bank bereits internationale Banken mit an Bord geholt worden: So wurden die Investmentbanken Citi, Goldman Sachs und JP Morgan mandatiert.

Für die Münchner Tochter peilte VW laut Medienberichten angeblich einen Börsenwert von rund 25 Mrd. EUR an. Etwa 20 bis 25% der Anteile wollte Volkswagen offenbar abgeben. Die Emission wäre damit auf ein Volumen von 5 bis 6 Mrd. EUR gekommen.

In einem besseren Marktumfeld strebe der Vorstand einen Börsengang von TRATON weiterhin an.