Bildnachweis: www.levi.com.

Nach einer 35-jährigen Pause will der Jeanshersteller Levi Strauss (Levi’s) zurück an die Börse. Bei einer Gesamtbewertung von rund 6,2 Mrd. USD will das US-Unternehmen zwischen 500 und 600 Mio. USD an Emissionserlösen generieren. Klicken Sie um zu Tweeten

Den Jeanshersteller Levi Strauss zieht es zurück an die Börse und strebt bei seiner Rückkehr eine Marktbewertung von rund 6,2 Mrd. USD an. Rund 36,7 Mio. Aktien sollen in einer Preisspanne zwischen 14 und 16 USD je Aktie angeboten werden. Damit sollen ca. 587 Mio. USD. frisches Kapital eingesammelt werden, wie das Unternehmen aus Kalifornien Anfang der Woche mitteilte.
Den Erlös aus dem Börsengang will das Familienunternehmen unter anderem für Zukäufe zum Ausbau seines Markenportfolios nutzen.

Traditionsreicher Familienkonzern

Erste Gerüchte, dass der Jeanshersteller nach mehr als 30 Jahren Abwesenheit an die Börse zurückzukehren will, gab es bereits vergangenen Herbst. Die Erben von Levi Strauss, der das Unternehmen 1853 gegründet hat, haben den Konzern 1984 von der Börse genommen. Er ist auch heute noch im Familienbesitz.

Levi´s wäre demnach nicht der einzige prominente US-Börsengang, welcher dieses Jahr ansteht: Neben der bekannten Foto-Plattform Pinterest planen nämlich auch der Fahrdienst Uber und der Ferienwohnungvermittler AirBnB den Sprung aufs Börsenparkett in diesem Jahr.

 

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