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Bereits im letzten Jahr verkündete die bekannte US-Plattform Airbnb, im Sommer 2019 oder spätestens bis 2020 an die Börse gehen zu wollen – evtl. ziehe man jetzt sogar ein sogenanntes Direct Listing in Betracht, ganz im Stile von Spotify im vergangenen Jahr.

Eine Direktplatzierung sieht keine Beteiligungen von Konsortialbanken vor, das Bookbuilding-Verfahren fällt weg und es werden keinerlei neue Aktien ausgegeben. In der Regel ist eine solche Direktplatzierung schneller sowie kostengünstiger als ein klassisches IPO. 

Airbnb bietet nicht nur ausgefallene Behausungen zur Vermietung an, sondern wählt vermutlich auch den ausgefallenen Weg des Direct Listings.
Airbnb bietet nicht nur ausgefallene Behausungen zur Vermietung an, sondern wählt offenbar auch den ausgefallenen Weg des Direct Listings.

Zudem erklärte der Onlineanbieter von Ferienunterkünften, dass das Unternehmen das zweite Jahr in Folge profitabel sei, wenngleich konkrete Zahlen nicht genannt wurden.  So erwartet Airbnb aber, dass die Buchungszahl bis Ende des ersten Quartals auf 500 Mio. USD steigt. Gleichzeitig führt Airbnb aktuell Gespräche zum Erwerb der Hotel-Plattform Hotel Tonight, die leerstehende Suiten zu einem Abschlag anbietet. Hotel Tonight soll Airbnbs Serviceangebot im Vorfeld des IPOs diversifizieren.

Bei der letzten Finanzierungsrunde im Frühjahr 2017 wurde Airbnb mit 31 Mrd. USD bewertet.

Neben Airbnb könnte auch der Instant-Messaging-Dienst Slack ein Direct Listing 2019 in Erwägung ziehen.

Über den Autor

Svenja Liebig ist Redakteurin des GoingPublic Magazins sowie verantwortlich für goingpublic.de