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Das Unternehmen strebt den Börsengang im Freiverkehr (Scale) der Frankfurter Wertpapierbörse an: Bis zu 108 Mio. EUR könnte Stemmer mit dem IPO einnehmen.

Börsengang

Das Angebot umfasst 1,5 Mio. neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung plus 1,1 Mio. Aktien aus dem Besitz des Alleinaktionärs SI Holding. Hinzu kommen noch in Rahmen einer Mehrzuteilungsoption (Greenshoe-Option) 0,39 Mio. Aktien, ebenfalls aus der Umplatzierung. Für die voraussichtlich am 22.Februar endende Zeichnungsfrist wurde für die Stemmer-Aktien eine Preisspanne von 32 bis 36 EUR festgelegt. Die Handelsaufnahme im Scale ist für den 27. Februar geplant.

Werden alle angebotenen Aktien inklusive Greenshoe-Option platziert, wird das Emissionsvolumen bis zu 108 Mio. EUR betragen, Stemmer selbst würde ein Bruttoerlös von 48 Mio. bis 54 Mio. EUR zufließen. Die Marktkapitalisierung Stemmers würde zur Emission zwischen 208 bis 234 Mio. EUR liegen. Inklusive Mehrzuteilungsoption wird der Streubesitz bei max. 46% betragen. Der Mehrheitseigentümer SI Holding, der zu 75% der Primepulse Gruppe und zu 25% dem Stemmer-Management gehört, beabsichtigt langfristig Mehrheitseigentümer zu bleiben. Hauck & Aufhäuser begleitet das IPO als Sole Global Coordinator und Sole Bookrunner.

Organisches und anorganisches Wachstum

Der Emissionserlös soll der Finanzierung der Weiterentwicklung des Leistungsportfolios dienen. Mit Hilfe der unternehmenseigenen Bildverarbeitungs-Software „Common Vision Blox“ (CVB) sollen neue Anwendungsfelder erschlossen werden, die im Zusammenhang mit der Digitalisierung und dem Trend zur Industrie 4.0 eine zunehmend wichtige Rolle spielen. Das Stemmer-Management plant dazu auch weiterhin innerhalb und außerhalb Europas Unternehmenszukäufe sowohl in der industriellen Bildverarbeitung als auch in nicht-industriellen Anwendungsbereichen, die ergänzende Technologien zur Bildverarbeitung nutzen.

Stemmer Imaging-CEO Christof Zollitsch hierzu: „In den kommenden Jahren wollen wir unser Wachstum durch fokussierte internationale Expansion weiter vorantreiben sowie die Profitabilität durch Konzept- und Produktinnovationen gezielt verbessern. Wir sind davon überzeugt, dass der Börsengang der richtige Schritt ist, um unsere Wachstumsstrategie zu forcieren.“

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