Der Finanzinvestor EQT könnte bereits 2019 sein Börsendebüt über die Bühne bringen. Laut Medienberichten will sich das Private Equite-Haus damit frisches Kapital beschaffen. Die Schweden sind neben Nordeuropa und Asien auch hierzulande sehr präsent, vorwiegend im deutschen Mittelstand.
Im Kern ist EQT ein Private-Equity-Investor mit dem Geschäftsmodell, nicht börsennotierte Firmen mehrheitlich zu kaufen und nach einigen Jahren wieder zu verkaufen. Jedoch gehören auch Bereiche wie Minderheitsbeteiligungen, Fremdkapital, Immobilien und Wagniskapital zum Spezialbereich des Hauses. Deutsche Beteiligungen hält EQT u.a. bei Otto Bock, die selbst als heißer Kandidat für ein IPO seit einigen Jahren gehandelt werden.
Beispiele für bereits veräußerte Beteiligungen in Deutschland sind der Duft- und Aromenstoffhersteller Symrise, den EQT 2001 erworben und fünf Jahre später an die Börse gebracht hat. 2005 wurde MTU Friedrichshafen übernommen und unter dem Namen Tognum 2007 aufs Börsenparkett gebracht.
Konkret werden die Börsenpläne von EQT dem Vernehmen nach voraussichtlich 2019.

 

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