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Der finnische Finanzdienstleister Ferratum ist erfolgreich an die Börse gegangen. Bei einer Preisspanne zwischen 15 und 18 Euro lag der Ausgabepreis bei 17 Euro im oberen Bereich der Bookbuilding-Spanne. Die im Prime Standard der Frankfurter Börse gelistete Aktie notierte im frühen Handel bei fast 18 Euro. Somit liegt die Marktkapitalisierung zurzeit bei fast 400 Mio. EUR. Die Bruttoemissionserlöse belaufen sich somit insgesamt auf 110,8 Mio. EUR. Das Orderbuch war laut Unternehmensmeldung deutlich überzeichnet. Ferratum Oyj hat 2.833.560 neue Stammaktien ohne Nennbetrag aus einer Kapitalerhöhung gegen Bareinlage ausgeben und damit Nettoerlöse von 46 Mio. EUR erzielt. Diese wird Ferratum zur Umsetzung der Wachstumsstrategie verwenden. Ferner wurden insgesamt 3.683.628 Aktien der Altaktionäre im Zuge des Börsengangs platziert-einschließlich der rund 850.000 Aktien aus dem Bestand der beiden größten Anteilseigner zum Zwecke einer Mehrzuteilung.

Durch die Ausnutzung der Mehrzuteilungsoption steigt der Anteil im Streubesitz von 26 auf 30%. Der Börsengang ist für Ferratum der nächste Schritt bei seinen Wachstumsplänen, wie GoingPublic Online im Rahmen des IPO im Fokus berichtete. „Im sich stark wandelnden Bankensektor sind wir sehr gut positioniert, vom Digitalisierungstrend traditioneller Finanzdienstleistungen zu profitieren“, glaubt CEO Jorma Jokela. „Wir wollen unsere Wachstumsstrategie bis zu einer Mobile Bank zielstrebig verfolgen.“ Der Fokus liegt auf Kleinkrediten für mobile Kunden. Mittelfristig sollen sie in 30 Ländern angeboten werden. Außerdem will Ferratum sein Bankgeschäft ausbauen und eine mobile Applikation zur Einführung einer Multi-Banking Mobile Plattform entwickeln.

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