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Mit einem Emissionsvolumen von 595 Mio. Hong Kong-Dollar (HKD) und einer Erstpreisnotierung von 14,20 HKD legte EuroEyes einen fulminanten Börsenstart hin.

EuroEyes International Eye Clinic Limited („EuroEyes“), ein Anbieter für operative Sehkorrekturen, wagte am gestrigen Dienstag den Sprung aufs Börsenparkett in Hong Kong. Der Bruttoerlös aus dem globalen Angebot lag bei ca. 595 Mio. HKD (1 EUR = 8,5 HKD). Im Falle einer vollständigen Ausübung der Mehrzuteilungsoption erhöht sich der Bruttoerlös aus dem globalen Angebot auf ca. 684 Mio. HKD.

Bei einer Erstpreisnotierung von 14,20 HKD lag der erste Kurs fast beim Doppelten als der finale Angebotspreis für die neu ausgegebenen Aktien in Höhe von 7,50 HKD.

Mit dem Erlös aus dem Börsengang plant EuroEyes vor allem den Bau von Kliniken in chinesischen Großstädten wie Chengdu und Chongqing, mögliche Akquisitionen von Kliniken in Europa sowie die Verstärkung der Marketingaktivitäten.

Dr. Jørn S. Jørgensen

 „In China ist ein riesiger Bedarf an Sehkorrekturen. Nach einer Marktanalyse sind fast 90% der jungen Menschen kurzsichtig. Wir erwarten, dass die chinesische kurzsichtige Bevölkerung im Jahr 2023 auf 655 Mio. Menschen ansteigen wird. Auch Alterssichtigkeit, die mit einer Trifokallinse korrigiert wird, spielt eine große Rolle“, erläutert Dr. Jørn S. Jørgensen, Gründer, Vorsitzender und CEO von EuroEyes.

Die auf den Cayman Islands gegründete Gesellschaft hat sich in China als High-End-Anbieter operativer Sehkorrekturen etabliert. Zu ihren Alleinstellungsmerkmalen zählen unter anderem der gute Ruf der deutschen Augenheilkunde sowie der frühzeitige Einsatz moderner Technologien.

„Wir haben Hong Kong als Börsenplatz gewählt, weil unser zukünftiges Wachstum vor allem in China liegt und wir unsere Expansion aus dem Börsengang finanzieren können“, so Dr. Markus Braun, CFO von EuroEyes.

Bei dem Börsengang wurden knapp 80 Mio. Aktien von EuroEyes im Rahmen einer internationalen Privatplatzierung an institutionelle Investoren sowie im Rahmen eines öffentlichen Angebots in Hong Kong platziert.

Das Papier ist seit der Erstnotiz jedoch wieder etwas zurückgefallen und steht nunmehr bei einem Kurs von 9,70 HKD pro Aktie.