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Die Deutsche Beteiligungs AG (ISIN: DE000A1TNUT7) hat ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2026 angepasst. Dem zufolge wird der Nettovermögenswert je Aktie niedriger ausfallen als bislang erwartet, während sich die Erwartungen für das Fondsberatungsgeschäft verbessert haben. Von Jenny Gspahn-Staudigl
Mit der Prognoseanpassung korrigiert die Deutsche Beteiligungs AG ihre Erwartungen für den Nettovermögenswert (NAV) nach unten. Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet die Gesellschaft nun mit einem NAV von 32 bis 36 EUR je im Umlauf befindlicher Aktie, nachdem bislang 36 bis 40 EUR in Aussicht gestellt worden waren. Dagegen verbessert sich der Ausblick für das Fondsberatungsgeschäft: Das EBITA soll nun 9 bis 11 Mio. EUR erreichen, nach einer bisherigen Prognose von 5 bis 9 Mio. EUR.
Treiber für den NAV sowie das Konzernergebnis ist nach Angaben die Bewertung des Beteiligungsportfolios. Belastet würden beide Kennzahlen insbesondere durch die Entwicklung der Bewertungsmultiplikatoren vergleichbarer Unternehmen.
Für das erste Halbjahr 2026 erwartet die Gesellschaft ein Brutto-Bewertungs- und Abgangsergebnis von rund minus 50 Mio. EUR. Im Vorjahreszeitraum hatte dieser Wert bei rund 20 Mio. EUR gelegen. Der Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2026 soll am 6. August veröffentlicht werden.
Aktie gibt nach
Die Aktie der Deutschen Beteiligungs AG notiert aktuell bei 21,80 EUR. Mit einem Kurs knapp oberhalb des 52-Wochentiefs von 21,30 EUR bewegt sich das Papier derzeit am unteren Ende seiner Handelsspanne von 21,30 bis 26,35 EUR. Die Marktkapitalisierung beläuft sich auf 383,36 Mio. EUR. Trotz der Prognosesenkung verweist das aktuelle Research von NuWays weiterhin auf ein Kursziel von 39 Euro. Für Anleger dürfte nun entscheidend sein, ob sich die Bewertungsentwicklung des Portfolios in den kommenden Quartalen stabilisiert.

Fazit
Die Prognoseanpassung verdeutlicht den Einfluss des aktuellen Marktumfelds auf die Bewertung des Beteiligungsportfolios der DBAG. Während das Unternehmen seine NAV-Erwartung senkt, fällt der Ausblick für das Fondsberatungsgeschäft besser aus als bislang angenommen. Ob die Belastungen auf der Bewertungsseite nur vorübergehender Natur sind, dürfte der Halbjahresfinanzbericht Anfang August näher aufzeigen.
Autor/Autorin
Jenny Gspahn-Staudigl ist Content Managerin für die Kapitalmarkt-Plattform GoingPublic (GoingPublic, HV Magazin, www.goingpublic.de). In ihrer täglichen Arbeit beschäftigt sie sich mit Themen rund um den Aktienmarkt, aktuelle Börsengänge sowie alle Aspekte rund um die Börsennotiz von Unternehmen.





