Pyrolyx – ein Unternehmen, das auf die Rückgewinnung von Carbon Black (rCB) aus Altreifen spezialisiert ist – hat seinen Börsengang am regulierten Markt an der australischen Wertpapierbörse ASX vollzogen.

Damit wurden die Münchener als erstes börsennotiertes deutsches Unternehmen an der australischen Börse gelistet.

Im Rahmen des Börsengangs wurden 23,9 Mio. Chess Depositary Interests (CDI) angeboten – 15 CDIs repräsentieren eine Pyrolyx-Aktie. Erlöst wurden knapp 24 Mio. EUR –  also rund 35 Mio. AUD. Der Emissionpreis beträgt 1,47 AUD pro CDI bzw. 22,05 AUD pro Aktie – dies entspricht 14,96 EUR pro Aktie am Settlement Tag, dem 31.07.2017.

Das Kapital wird in erster Linie für den Bau neuer Produktionskapazitäten in den USA sowie für die weitere Expansion des Unternehmens und zur Erweiterung des hochmodernen Werks in Stegelitz eingesetzt, gaben die Münchener heute in einer Mitteilung bekannt.

„Nach Fertigstellung der Produktionsanlage werden ca. 4 Mio. Altreifen pro Jahr recycelt, ca. 12.900 Tonnen recovered Carbon Black (rCB), ca. 17.500 Tonnen Pyrolyseöl und ca. 6.200 Tonnen Stahl gewonnen“, erklärt Niels Raeder, CEO der Pyrolyx-Gruppe.

Über das Unternehmen

Die Pyrolyx Unternehmensgruppe ist nach eigenen Angaben weltweiter Marktführer bei der Rückgewinnung von recovered Carbon Black (rCB) aus Altreifen. Aufbereitetes rCB wird für die Herstellung neuer Reifen und in der Masterbatch- sowie technischen Kautschukindustrie eingesetzt. Das Unternehmen betreibt in Deutschland ein rCB-Werk und expandiert derzeit in die USA – geplant sei, dort ein weiteres Werk zu errichten.

Die Aktien des Unternehmens (WKN A2E4L4) sind neben der australischen ASX an der Düsseldorfer und Frankfurter Börse, sowie im Xetra Handel und im m:access notiert.

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