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Die IBU-tec advanced materials AG (kurz: IBU-tec), ein industrieller Dienstleister mit  Spezialisierung auf thermische Verfahren zur Behandlung anorganischer Stoffe mit Sitz in Weimar, plant seinen Börsengang im neuen Segment „Scale“ an der Frankfurter Börse. Die Erlöse will das Unternehmen in das weitere Wachstum in zukunftsträchtige Bereiche wie E-Mobilität investieren.

Börsengang

IBU-tec-CEO Ulrich Weitz während eines Pressegesprächs mit goingpublic.de
IBU-tec-CEO Ulrich Weitz während eines Pressegesprächs mit goingpublic.de

IBU-tec plant den ersten Handelstag am 30. März 2017.  Für die Zeichnungsfrist, die noch bis 27.März läuft, werden bis zu 1 Mio. neue Aktien und bis zu 60.000 Aktien aus dem Besitz eines Minderheitsaltaktionärs angeboten. Hinzu kommt eine Mehrzuteilungsoption (Greenshoe) von bis zu 150.000 Aktien ebenfalls aus dem Besitz eines Altaktionärs. Bei vollständiger Platzierung der neuen Aktien wird das Grundkapital aus 4 Mio. Stückaktien bestehen.

Die Preisspanne zur Zeichnung der Aktien wurde auf 16 – 20 EUR festgelegt. Am oberen Ende der Preisspanne und bei vollständiger Platzierung der Anteilsscheine inkl. Greenshoe würde dabei ein Bruttoemissionsvolumen von 24,2 Mio. EUR generiert. Unter denselben Bedingungen käme IBU-tec auf eine Marktkapitalisierung von 80 Mio. EUR. Zudem haben die Altaktionäre sich zu Halteverpflichtungen zwischen 30 und 93 Monaten verpflichtet.

IBU-tec weist darüberhinaus darauf hin, dass im Rahmen einer Privatplatzierung im Vorfeld von einigen institutionellen Investoren Kaufangebote innerhalb der festgelegten Preisspanne zugesagt wurden, die das angestrebte Kapitalerhöhungsvolumen bereits vollumfänglich abdecken. Dennoch sollen bei der Zuteilung auch die im Rahmen des öffentlichen Angebotes eingehenden Angebote angemessen berücksichtigt werden. IBU-tec wird bei der Transaktion von der ICF Bank als Sole Global Coordinator und Sole Bookrunner begleitet.

Mittelverwendung

„Durch neue Projekte und neue Standorte wollen wir weiteres Wachstum generieren“, so der CEO und Mehrheitsaktionär von IBU-tec Ulrich Weitz. In erster Linie sollen die aus dem IPO erwarteten Emissionserlöse in den Ausbau eines neuen Standorts in einem Chemieindustriegebiet investiert werden. IBU-tec will dafür kurzfristig bei geeigneter Gelegenheit ein an einem Chemiestandort angesiedeltes Unternehmen oder einen Unternehmensteil erwerben, dessen Produktionskapazität ergänzend zum eigenen Leistungsangebot genutzt werden kann bzw. dessen Produktionspalette komplementär zu IBU-tec ist. Sofern sich dieses Vorhaben nicht umsetzten lassen könnte, plant das Unternehmen einen neuen Standort eigenständig zu errichten.

IBU-tec-Brenntechnik
IBU-tec-Brenntechnik

Dabei soll der neue Standort neben dem Ausbau der bestehenden Produktionsverfahren und –kapazitäten die Möglichkeit eröffnen, dort auch neue Produktionsverfahren und anspruchsvolle Produktionsprozesse, die strengeren regulatorischen Vorschriften unterliegen, zu realisieren. Zur Steigerung der Produktionsdienstleistungen bzw. der Erweiterung der Produktionspalette sollen die Mittel aber auch in die bereits bestehenden Standorte in Weimar und Nohra investiert werden.

IBU-tec will die zufließenden Mittel darüber hinaus verwenden, um das nationale und internationale Kundennetzwerk und die globale Vertriebsstruktur weiter auszubauen. Investiert werden solle auch in die Etablierung und Forcierung des unternehmenseigenen verfahrenstechnischen Spezialwissens um sich weitere zukunftsträchtige Geschäftsfelder erschließen zu können.

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