Es wird Ernst in Sachen Börsengang des Online-Möbelhändlers Home24:  So hat die Rocket Internet-Beteiligung heute bekannt gegeben, dass sie bis 172,5 Mio. EUR durch das IPO erlösen will.

Die Aktien sollen dabei zu einer Preisspanne von 19, 50 EUR bis 24, 50 EUR angeboten werden. Dabei sollen – abhängig vom Zuteilungspreis – so viele neue Papiere ausgegeben werden, um einen Mindesterlös von 150 Mio. EUR zu erzielen. Eine Platzierungsreserve von bis zu 15% ist bei entsprechender Nachfrage der Aktien ebenfalls eingeplant. Die Altaktionäre um Rocket Internet bleiben – anders als in der Vergangenheit bei Zalando, Delivery Hero oder HelloFresh – mit an Bord und werfen keinerlei Papiere auf den Markt.

Mit den Erlösen aus dem Börsengang  will das Berliner E-Commerce Unternehmen in erster Linie weitere Investitionen tätigen und Schulden tilgen.

Investoren können die Home24-Aktien von Montag an bis zum 13. Juni zeichnen –  die Erstnotiz an der Frankfurter Börse ist für den 15. Juni geplant. Nach dem Börsengang werden bis zu 32,4% des Kapitals im Streubesitz sein. Begleitet wird die Emission von den Investmentbanken Berenberg, Citigroup und Goldman Sachs.

Home24 erzielte im letzten Jahr einen Umsatz von 276 Mio. EUR  – auf operativer Basis (bereinigtes EBITDA) schreiben die Berliner jedoch  noch Verluste von 22 Mio. EUR.  Allerdings plane der Internethändler in den nächsten 1 bis 2 Jahren die Gewinnschwelle zu erreichen, hieß es in den Medien.

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