Snap, das Unternehmen hinter der populären Foto-App Snapchat, konkretisiert seine IPO-Pläne an der NYSE. Demnach plane das Tech-Unternehmen  rund 3 Mrd. USD durch den Börsengang einzunehmen.

Es wäre damit der erste große Börsengang in diesem Jahr. Snap präsentiert auch erstmals Geschäftszahlen: So stiegt der Umsatz  von 58,6 Mio. USD 2015 auf 404 Mio. USD im vergangenen Geschäftsjahr. Trotz mehr als 150 Mio. Nutzer täglich, ist das Geschäft nicht profitabel: So machte Snap 2016 Verluste von rund 515 Mio. USD – im Jahr zuvor lag der Fehlbetrag noch bei  knapp 373 Mio. USD.

Gerüchten zufolge sollen die Aktien im März an der New York Stock Exchange gelistet werden – Insider vermuten eine Börsenbewertung von 25 Mrd. USD

Mit „Selfies“ populär geworden

Als begleitende Banken hat Snap Morgan Stanley, Barclays, Goldman Sachs, J.P.Morgan, Credit Suisse und die Deutsche Bank sowie Allen & Company mandatiert.

Die Foto-App wurde vor allem dadurch bekannt, dass Bilder nach dem Hochladen innerhalb weniger Zeit wieder verschwinden. Mittlerweile können über die App auch Textinhalte und Kurzvideos dargestellt werden. Da die App kostenlos ist, fließen die Einnahmen hauptsächlich aus Werbeanzeigen rein.

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