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Der Börsengang von Synlab wird kleiner als gedacht: Das Unternehmen hat sich offenbar entschieden, die Aktien zum Handelsstart am 30. April zum Angebotspreis von 18 EUR auszugeben – und damit am untersten Ende der zuvor festgelegten Preisspanne von bis zu 23 EUR. Zudem wollen die Altaktionäre nicht wie geplant 27,5 Millionen Aktien verkaufen, sondern lediglich 15 Millionen. Damit hat sich der Traum vom Milliarden-IPO erledigt, das maximale Emissionsvolumen beläuft sich auf 772 Mio. EUR, statt 1,5 Mrd. EUR.

Laut Mitteilung der mandatierten Banken haben Investoren vermehrt in Frage gestellt, ob der Labordienstleister auch nach dem Ende der Corona-Pandemie das hohe Ertragsvolumen erreichen könne. Die Ratingagentur Fitch schätzt, dass 20% der Synlab-Erlöse auf das Virus zurückzuführen sind.

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Goldman Sachs und J.P. Morgan begleiten den Börsengang als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners. BofA Securities, Deutsche Bank, Barclays, BNP PARIBAS, HSBC, Jefferies und UniCredit Bank AG wurden als Joint Bookrunners mandatiert. Crédit Agricole CIB und Natixis handeln als Co-Lead Managers. Lilja & Co. ist der unabhängige Berater der Gesellschafter und von Synlab.

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Insgesamt sollen nun 42,9 Millionen Aktien auf den Markt kommen. Ohne Greenshoe-Option sind es 37,3 Millionen Papiere. Unabhängig vom Emissionsvolumen erhält Synlab 400 Mio. EUR aus einer Kapitalerhöhung.