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Bildnachweis: KATEK, KATEK Daniel Hoelter.

Elektroautos müssen geladen werden. Solarenergie soll unkompliziert ins Netz gespeist und moderne Healthcare einfach zur alternden Bevölkerung nach Hause gebracht werden. Das ist nur mit innovativer Elektronik möglich – Elektronik, wie die Katek SE sie entwickelt und produziert. Das Unternehmen ist in nur zwei Jahren massiv gewachsen und geht jetzt den nächsten Schritt: an den Kapitalmarkt. Es ist 2021 bereits das siebte IPO in Deutschland.

Börsengang

Die Katek SE geht in Frankfurt im Prime Standard an die Börse. Die Neuemission soll dem Elektronikentwickler bis zu 89 Mio. EUR Bruttoerlös in die Kassen spülen. Katek will das frische Kapital nutzen, um weiterzuwachsen.

Hauck & Aufhäuser fungiert als Sole Global Coordinator und gemeinsam mit M.M. Warburg & Co als Joint Bookrunner.

Der Börsengang erfolgt über eine Kapitalerhöhung. Die Zeichnungsfrist der Aktien läuft bis 28. April. Die Preisspanne für die Papiere wurde auf 21 bis 26 EUR je Aktie festgesetzt. Das Angebot umfasst 3.433.080 Aktien aus einer Kapitalerhöhung sowie einer marktüblichen Mehrzuteilungsoption. Dieser Greenshoe (Überzeichnungsreserve) besteht aus 514.962 Aktien von den bisherigen Hauptaktionären. Das Platzierungsvolumen liegt damit zwischen 83 und 103 Mio. EUR. Davon fließen Katek zwischen 72 und 89 Mio. EUR als Bruttoemissionserlös zu. Der Streubesitz läge bei maximal 23,7%.

Die Aktien der Firma sind dann mit der internationalen Wertpapierkennnummer (ISIN) DE000 A2TSQH 7 sowie dem Börsenkürzel KTEK handelbar. Handelsstart soll der 4. Mai sein. Neben dem öffentlichen Angebot in Deutschland gibt es Privatplatzierungen bei institutionellen Investoren in bestimmten Rechtsordnungen außerhalb der Bundesrepublik.

Am unteren Ende der Preisspanne ergibt sich für Katek eine Marktkapitalisierung von 349 Mio. EUR – wenn die Greenshoe-Option vollständig ausgeübt wird. Am oberen Ende der Preisspanne läge die MarketCap des Elektronikentwicklers bei 433 Mio. EUR.

Über die Katek Group

„Wir glauben an Elektronik als Treiber der Smart New World – im Auto, in der Medizin und vielen weiteren Bereichen. Elektronik ist der Herzschrittmacher der Innovation“, erklärt Rainer Koppitz, CEO von Katek. Die Katek SE ist die Muttergesellschaft der Katek-Gruppe, einem europäischen Elektronikunternehmen, das Hardware- und Softwareentwicklung, Prototyping und Fertigung sowie damit verbundene Dienstleistungen anbietet. Katek deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab: von der Entwicklung bis zur Begleitung des Prozesses beim Kunden – inklusive Logistik, After Sales und Service.

Lesen Sie hier unser Interview mit Katek-CEO Rainer Koppitz.

Katek unterstützt Kunden mit komplexen elektronischen Baugruppen und Geräten. Im Fokus sind die Bereiche Internet of Things, Automotive und E-Mobility, Renewables sowie Healthcare. Koppitz: „Wir sind überall dort aktiv, wo Elektronik hochkomplex ist und wir den Unterschied machen können. Die Themen, die wir bedienen, adressieren Megatrends und stark wachsende Märkte.“

Die Katek Group wächst rasant: organisch und anorganisch. In den beiden Jahren seit Etablieren der SE hat das Unternehmen sieben Zukäufe getätigt – ETL, Bebro, eSystems, HUF, Siemens Kaco hybrid Inventer Solution, Leesys und TeleAlarm. Zwei Jahre in Folge ist die Firma um jeweils 59% gewachsen. Die Akquisitionen machen zirka die Hälfte des Wachstums aus. Der Rest, das ist Koppitz wichtig, ist rein organisches Wachstum.

Geschäftszahlen

In Zahlen gegossen sieht dieses immense Wachstum so aus: Der Umsatz von Katek stieg von 164 Mio. EUR im Jahr 2018 über 261 Mio. EUR 2019 auf zuletzt über 414 Mio. EUR im Jahr 2020. Das bereinigte EBITDA beläuft sich im Geschäftsjahr 2020 auf 20,8 Mio. EUR, was einer bereinigten EBITDA-Marge von 5% entspricht. Die Nettobankverbindlichkeiten betrugen im vergangenen Jahr 51,0 Mio. EUR, woraus sich ein Leverage von rund. 2,45x ergibt.

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Markttrends wie der Anstieg der E-Mobilität, der Nachfrage im Bereich Solarenergie und das allgemeine Wachstum des Marktes für Elektronikfertigung und -dienstleistungen sollen Katek auch in den kommenden Jahren auf profitablem Wachstumskurs halten.

Das Management will kurzfristig 500 Mio. EUR Umsatz organisch und kurz- bis mittelfristig weitere 100 Mio. EUR Umsatz durch Zukäufe erzielen. Darüber hinaus hat sich Katek das mittelfristige Ziel gesetzt, eine EBITDA-Marge von mehr als 10% in der Gruppe zu erreichen. Das soll durch die Nutzung von Skaleneffekten in der Beschaffung, die Steigerung der organisationalen Effizienz sowie durch qualifiziertes Up- und Cross-Selling gelingen.

Im Bereich E-Mobility und Charging arbeitet Katek mit großen Autobauern zusammen. Das Geschäftsfeld erwirtschaftete 2020 einen Umsatz von 32 Mio. EUR. In der Branche Solar und Energy ist der Elektronikentwickler unter anderem für sonnen tätig, der Umsatz lag 2020 bei 38 Mio. EUR. Dazu kommen die Geschäftsbereiche Rapid Prototyping und Healthcare mit je 13 Mio. EUR Umsatz im vergangenen Jahr sowie eine Vielzahl kleinerer Anwendungsfelder.

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