Werbung

Die in Dänemark ansässige Abacus Medicine, ein Parallelhandelsunternehmen für Originalpharmazeutika in Europa, treibt seine Pläne für ein IPO im regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse weiter voran: Das geplante Angebot wird voraussichtlich durch Ausgabe neuer Aktien im Rahmen einer Kapitalerhöhung mit einem angepeilten Erlös von ca. 50 Mio. EUR sowie dem Verkauf bestehender Aktien von Altaktionären erfolgen.

Nachdem der bereits für Oktober letzten Jahres geplante Börsengang vorerst, wie so viele IPOs, aufgrund des unsicheren Marktumfelds verschoben wurde, soll es bald soweit sein: Das Pharmazieunternehmen will den Sprung aufs Börsenparkett wohl noch in der ersten Jahreshälfte 2019 wagen, macht dies jedoch weiterhin vom Marktumfeld abhängig.

Der anvisierte Streubesitz werde voraussichtlich bei ca. 45% liegen. Der derzeitige Mehrheitsaktionär, die Wagner Family Holding, plant, weiterhin eine Mehrheitsbeteiligung zu halten. Die Wagner Family Holding befindet sich im Besitz von Flemming Wagner, der auch CEO des Unternehmens ist.

Der Bruttoemissionserlös von ca. 50 Mio. EUR soll in strategische Wachstumsinitiativen fließen. „Wir werden in Einkaufskapazitäten und neue Produktlizenzen investieren. Zudem wollen wir die globale Marktpräsenz unseres Aposave-Geschäfts ausbauen“, so Wagner.

Abacus Medicine wurde 2004 gegründet und ist heute nach eigenen Angaben das am schnellsten wachsende Parallelhandelsunternehmen in Europa mit Schwerpunkt auf verschreibungspflichtige Originalpharmazeutika. Das Unternehmen verfolgt eine Multi-Markt-Strategie und legt seinen Fokus auf mittel- bis hochpreisige Pharmazeutische Produktsegmente. Zwischen den Geschäftsjahren 2016 und 2018 lag das jährliche Umsatzwachstum laut Unternehmensangaben im Schnitt bei ca. 37%. Im Geschäftsjahr 2018 generierte Abacus Medicine Umsatzerlöse in Höhe von 332,3 Mio. EUR und erzielte dabei ein bereinigtes EBITDA von knapp 10 Mio. EUR. Etwa 57% des im Geschäftsjahr 2017 generierten Gesamtumsatzes des Unternehmens wurden im deutschen Markt erzielt.