Nahezu jeder dürfte den Gastronomiebetrieb Vapiano hierzulande kennen – jetzt will die Pasta- und Pizza-Kette vermutlich noch in den Sommermonaten den Gang an die Börse wagen:  Angeblich seien Emissionserlöse von bis zu 200 Mio. EUR geplant.

Das Unternehmen selbst äußerste sich bislang offiziell nicht zu den Börsenplänen. Im Jahr 2016 lag der Umsatz bei rund 194 Mio. EUR – Insidern zufolge peilt Vapiano 2017 ein EBITDA von 30 bis 35 Mio. EUR an.

Vergleichbare Unternehmen wie Domino’s Pizza (ehemals „Joey’s Pizza“) werden mit dem 20-fachen des EBITDA bewertet – Vapiano käme nach dieser Methode  auf einen Börsenwert von mehr als 600 Mio. EUR.  In Insiderkreisen wird indes gemunkelt, dass der Börsengang von den Banken Unicredit, Berenberg und Barclays begleitet werden soll.

Größter Anteilseigner von Vapiano ist seit 2011 die Vermögensverwaltung Mayfair – diese wiederum gehört den früheren Tchibo-Mitgesellschafter Günter und Daniela Herz, beide halten 44% an der Gastronomiekette. Firmengründer Gregor Gerlach gehören nach Unternehmensangaben noch 30%, dem Wella-Erben Hans-Joachim Sander 26%.

Das Unternehmen beschäftigt mehr als 10.000 Mitarbeiter und ist neben Deutschland, u.a. auch in den USA, Österreich, Schweden und Frankreich aktiv.

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