Die Wunstorfer onoff AG wird seit heute im Münchner m:access gehandelt. Damit haben die Norddeutschen ihren im Februar auf Eis gelegten Börsengang nachgeholt.

Allerdings handelt es sich anders wie im Februar geplant – da jedoch im Frankfurter SCALE – nicht um ein IPO, sondern um eine Listing / Notierungsaufnahme / Einbeziehung der Aktien in den Börsenhandel, d.h. ein öffentliches Angebot stand beim zweiten Anlauf nicht auf der Agenda.

Der erste Kurs lag bei 17,20 EUR, was einer Marktkapitalisierung von 34,4 Mio. EUR entspricht. Die Preisspanne im Juni lag bei 16 bis 18 EUR, allerdings auf Basis einer höheren Aktienanzahl infolge der seinerzeit geplanten Kapitalerhöhung. [Hinweis der Redaktion: In einer frühen Variante stand noch ein erster Kurs von 16,50 EUR – man nimmt jedoch den ersten umsatzbasierten Kurs an der Börse]

„Wir mussten aufgrund der schwierigen Marktsituation unseren ursprünglich für Februar 2019 geplanten Börsengang leider verschieben, obwohl substanzielles Investoreninteresse vorhanden war“, erläutert Dr. Uwe Ganzer, CFO der onoff AG. „Aber schon damals haben wir deutlich gemacht, dass für uns Börse mehr als nur zusätzliches Kapital für schnelleres Wachstum bedeutet“, so Ganzer.

Dr. Uwe Ganzer, onoff AG

Ganzer weist zudem darauf hin, dass eine höhere Visibilität auch beim Kampf um die besten Köpfe Voraussetzung sei und freue sich schon auf den Auftritt seines Unternehmens bei zukünftigen m:access-Fachkonferenzen. onoff hatte im Gespräch mit GoingPublic im Februar um den harten Kampf um qualifizierte Mitarbeiter hingewiesen.

Die nächste m:access-Fachkonferenz IT und Software findet am 5. Juni in den Räumen der Börse München statt und steht Analysten, Journalisten und institutionellen Investoren offen. Weitere Informationen zu sämtlichen m:access Unternehmen erhalten Sie auch auf der Webseite www.maccess.de.

Über den Autor

Falko Bozicevic ist Chefredakteur des GoingPublic Magazins sowie verantwortlich für das Portal BondGuide (www.bondguide.de)