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Der Münchener Telekommunikations-Anbieter NFON hat heute den Sprung aufs Frankfurter Börsenparkett geschafft: Der Emissionspreis von 12 EUR lag am unteren Ende der Preisspanne, die zuvor auf 11,93 bis 14,00 EUR festgelegt wurde.

Insgesamt seien 80,5 Mio. EUR platziert worden, statt der ursprünglich geplanten bis zu 138 Mio., hieß es. Inklusive der  Greenshoe-Option wurden insgesamt 6,7 Mio. Aktien ausgegeben. Neben den neuen Papieren wurden inklusive der Mehrzuteilungsoption gut 2,5 Mio. Wertpapiere von bestehenden Anteilseignern platziert. Auf Basis des erzielten Preises liegt die Marktkapitalisierung bei 166 Mio.EUR.

Ein Großteil der Erlöse wolle das Unternehmen zur Finanzierung der weiteren Wachstumsstrategie verwendet, hieß es. Man werde weiter in Europa expandieren, insbesondere in Frankreich, Italien und den Niederlanden. Zudem werde in Forschung und Entwicklung sowie in das Marketing investiert.

Unter der Annahme der vollen Ausübung der Platzierungsreserve beträgt der Streubesitz circa 43,5%. Begleitet wurde der Börsengang von Berenberg, der Baader Bank und Oddo BHF. Großaktionär ist der VC-Finanzierer Milestone Venture, der nach dem Börsengang rund 30% am bayerischen Telekommunikationsanbieter hält.

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