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Der Messtechnikspezialist Landis+Gyr will vermutlich in den kommenden drei Monaten sein Börsendebüt an der Schweizer SIX feiern.  

In Stein gemeißelt seien die Börsenpläne aber noch nicht: so verhandele Mehrheitsaktionär Toshiba parallel weiter über einen Komplettverkauf, hieß es in Insiderkreisen. Toshiba hält 60% an der Firma, der staatlich unterstützte Investmentfonds Innovation Network Corp of Japan den Rest. Federführend bei der Transaktion sollen nach bisherigem Stand die UBS und die US-Investmentbank Morgan Stanley sein.

Emissionserlöse von über 2 Mrd. USD erwartet

Falls das IPO von Landis+Gyr  im dritten Quartal über die Bühne geht, könnte es nach Sunrise im Jahr 2015 eines der größten in der Schweiz werden:  So rechne man mit Erlösen von etwa 2,5 Mrd. USD.

Zum 31. März des zu Ende gegangenen Geschäftsjahr 2016/17 erzielte die Gesellschaft einen Umsatz von 1,6 Mrd USD, einem Anstieg von 5,4% im Vergleich zum Vorjahr. Das EBITDA verminderte sich dagegen um 5,7% auf 150,8 Mio. Unter dem Strich resultierte nach Restrukturierungskosten und anderen einmaligen Aufwendungen ein Nettoverlust von rund 62 Mio., nach einem Fehlbetrag von 13,5 Mio. im Vorjahr.

Das vor über hundert Jahren gegründete Traditionsunternehmen war von 1956 bis 1996 bereits an der Börse notiert und hatte häufig wechselnde Besitzer, u.a. auch Siemens.

 

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