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Über FRIEDRICH VORWERK

FRIEDRICH VORWERK ist ein Infrastrukturanbieter für Gas-, Strom- und Wasserstoffanwendungen. Das Unternehmen ist seit fast 60 Jahren am Markt und deckt mit 1.300 Mitarbeitern an zwölf Standorten in Deutschland und Europa ein breites Spektrum in der Konzipierung, Realisierung und Betriebsführung von Energieinfrastruktur ab. FRIEDRICH VORWERK ist im „Midstream“-Segment tätig (Umwandlung und Transport von Energiequellen und Energien zu Großkunden wie Energieversorger, Netzbetreiber, Industrieunternehmen und Kommunen, die diese zum Endkunden weiterleiten). Das Unternehmen ist unterteilt in vier Marktsegmente:

  • Natural Gas (Transport und Umwandlung von rohem in aufbereitetes Erdgas)
  • Electricity (unteririscher Transport und Umwandlung von Strom aus den nicht fossilen Energien Wind, Sonne, Wasser und Biorohstoffe)
  • Clear Hydrogen (Umwandlung und Transport von Energie aus klimafreundlichen Energiequellen in sauberen Wasserstoff)
  • Adjacent Opportunities (Zusammenfassung von Projekten, die nicht in die oberen Sparten passen, aber verwandte oder ähnliche technologische Ansätze erfordern)

Diese Märkte bedient FRIEDRICH VORWERK über die Geschäftsbereiche Planning & Design (Planung und verfahrenstechnische Auslegung), Energy Grids (Pipeline- und erdverlegter Stromkabelbau), Energy Transformation (Anlagenbau) sowie Service & Operations (Service und Betrieb). Das Unternehmen bietet sowohl schlüsselfertige Großprojekte (Lieferung und Installierung des gesamten Werkes) als auch kundenspezifische Einzellösungen an.

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Neben dem breitgefächerten Kundenkreis von lokalen Stadtwerken bis hin zu Großkunden wie E.On, innogy, Tennet oder ABB verfügt FRIEDRICH VORWERK über eine Vertriebspipeline mit großen potenziellen Auftragsvolumina aus den erdverlegten Stromautobahnen Suedlink, Suedostlink und Korridor A-Nord sowie einer Reihe von geplanten Wasserstoff-Elektrolyseur-Anlagen und Wasserstoff-Pipelines.

Komplexe Technologien in kritische Infrastruktur

Angesichts des komplexen Unternehmensumfelds und dem Umgang mit kritischer Infrastruktur, muss FRIEDRICH VORWERK eine Vielzahl von innovativen Technologien einsetzen und hat im Laufe seiner Unternehmensgeschichte mehr als 50 Zertifizierungen und Zulassungen erhalten, die es erlauben, an kritischen Hochdruck- und Hochspannungssystemen zu arbeiten.

Fokus Wasserstoff

Insbesondere im Zukunftsfeld Wasserstofftechnologie will FRIEDRICH VORWERK entscheidend mitspielen. Seit der Realisierung des ersten Wasserstoff-Elektrolyseur-Projektes im Jahr 2008 nutzt FRIEDRICH VORWERK seine Erfahrung im Umgang mit komplexen Gasen und höchsten Druckstufen, um anspruchsvolle Wasserstoff-Elektrolyseursysteme sowie wasserstofffähige Transport- und Speicherlösungen zu entwickeln.

Dazu nutzt das Unternehmen auch Mitgliedschaften in den europäischen Verbänden wie der European Clean Hydrogen Alliance oder Hydrogen Europe, um über den Austausch mit Forschung und Politik an der Spitze der Entwicklungen in der Wasserstoffindustrie zu bleiben. Zudem stellen die signifikanten Wasserstoffinvestitionen seitens der Großkunden aus dem Erdgasmarkt eine bereits realistisch absehbare Teilnahmechance an diesem Wachstumsfeld dar.

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Gute Unternehmenszahlen reflektieren profunde Marktstellung

Die unternehmerische Entwicklung in den letzten fünf Jahren spiegelt sich in einem durchschnittlichen jährlichen Umsatzwachstum (CAGR) von 22% wider. Das abgelaufene Geschäftsjahr 2020 schloss FRIEDRICH VORWERK mit einem Umsatzerlös von 291 Mio. EUR nach 179 Mio. EUR 2019 ab. Darin konsolidiert findet sich der Ende 2019 getätigte Zukauf der Bohlen & Doyen Bau GmbH und Bohlen & Doyen Service und Anlagetechnik GmbH, die das Standbein von FRIEDRICH VORWERK im Anlagenbau festigte. Im aktuellen Jahr wird nun auch wie oben erwähnt die Korupp GmbH hinzukommen. Der Auftragsbestand erreichte einen Rekordwert von 307 Mio. EUR, wovon 73 % auf das Natural Gas-Segment, 13 % auf das Electricity-Segment, 7 % auf das Clean Hydrogen-Segment und 7 % auf Adjacent Opportunities entfielen.

Das EBITDA betrug 58 Mio. EUR nach 37 Mio. EUR im Vorjahr, was einer ansprechenden Marge von gut 20% entspricht. Das EBIT betrug 47 Mio. EUR (Vj.: 29 Mio. EUR), die Marge lag hier bei über 16%. Das Nettoergebnis legte um 30% gegenüber 2019 auf knapp 31 Mio. EUR zu, die Marge lag somit bei knapp 11%. Gute Kennzahlen stellen zudem die geringe Abschreibungsquote von 4% des Umsatzes sowie eine Eigenkapitalquote von 36 % dar.

FRIEDRICH VORWERK will seinen Umsatz in den nächsten drei bis fünf Jahren auf über 500 Mio. EUR und in sieben bis zehn Jahren auf über 1 Mrd. EUR steigern. Das Unternehmen schätzt, dass es zu deutlichen Umsatzverschiebungen zum Wasserstoffsegment kommen wird.

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