Neben Mynaric am Montag und HelloFresh am Donnerstag debütierte heute nun der dritte Börsenaspirant in Frankfurt: Befesa startete mit einem Erstpreis von 28 EUR an der Börse – und damit am unteren Ende der zuvor auf 28 bis 38 EUR festgelegten Preisspanne .

Insgesamt wurden 14,3 Mio. Aktien aus dem Besitz des abgebenden Aktionärs – dem Finanzinvestor Triton – platziert. Weitere 2,1 Mio. Aktien aus dem Bestand des  Altaktionärs zur Deckung der potenziellen Greenshoe-Option wurden darüber hinaus zur Verfügung gestellt.

Bei vollständiger Ausübung der Greenshoe-Option beläuft sich das gesamte Angebotsvolumen auf 461 Mio. EUR – die MarketCap liegt bei etwa 954 Mio. EUR. Der Streubesitz wird bei vollständiger Ausübung der Greenshoe-Option rund 48,3% betragen.

Das spanisch-deutsche Recyclingunternehmen hat sich vor allem das Thema Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieben: „Umweltschutz und Nachhaltigkeit haben in Deutschland, Europa und weltweit oberste Priorität. Befesa hat eine führende und wachsende Position bei der Erbringung von Umweltdienstleistungen für die Stahl- und Aluminiumindustrie“, erklärt Javier Molina, CEO von Befesa.

Citigroup, Goldman Sachs International und J.P. Morgan agierten beim IPO als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners. Berenberg, Commerzbank, Santander und Stifel waren zusätzliche Joint Bookrunners.

Über den Autor

Die GoingPublic Redaktion informiert über alle Börsengänge, Being Public, Investor Relations, Tax & Legal, Themen und Trends rund um die Hauptversammlung sowie Technologie – Finanzierung – Investment in den Lebenswissenschaften.