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Das chinesische Spezialchemieunternehmen Decheng Technology plant dem Vernehmen nach einen Börsengang in Frankfurt. Das Unternehmen hat sich auf die Polyurethan-Produktion spezialisiert und konnte Umsätze und Reingewinn seit 2013 mehr als verdoppeln.

Decheng-CFO Ooi Guan Hoe (Rick)
Decheng-CFO Ooi Guan Hoe (Rick)

Durch die Börsennotierung in Deutschland, dem damit verbundenen Reputationsgewinn und möglichen Joint Ventures mit deutschen Unternehmen will Decheng sein Wachstum in China weiter vorantreiben.

Derzeit beschäftigt Decheng insgesamt 123 Mitarbeiter. Die Abteilung Forschung & Entwicklung (F&E) bildet, wie bei Unternehmen der Spezialchemie üblich, das Herzstück der Gesellschaft. Zusammen mit zwei großen chinesischen Universitäten (Fujian Normal University / Shanghai Jiaotong University) arbeitet Decheng nach eigenen Angaben kontinuierlich an der Verbesserung seiner Produkte.

Großes Augenmerk lege Decheng vor allem auf eine umweltfreundliche Produktion – so versuche das Unternehmen, ohne schädliche Lösungsmittel oder Verwendung tierischer Produkte zu arbeiten.

Polyurethan wird überwiegend für Kunstlederprodukte im Modebereich und bei Polstermöbeln verwendet. Decheng profitiere von der wachsenden Weltpopulation sowie steigenden Einkommen der chinesischen Bevölkerung.

Da der Trend des „Green Living“ auch in China immer stärker zunehme, spiele das Thema Umweltfreundlichkeit auch bei Decheng eine große Rolle. Mittelfristig plane das Unternehmen, Marktführer in der Polyurethan-Produktion in China zu werden.

Nähere Details zum geplanten Börsengang sollen in Kürze bekannt gegeben werden. Ein IPO in Frankfurt sei im zweiten Quartal realistisch.

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