Erntezeit

Aktives Fondsmanagement musste in jüngerer Vergangenheit viel Kritik über sich ergehen lassen: Die erwirtschafteten Renditen seien zu mager, die Kosten zu hoch, und nachdem die Performance 2008 zu allem Übel auch noch ins Minus abglitt, lag die Reputation der Branche endgültig im Argen.

Mit Terminkontrakten auf Terroristenjagd

So kontrovers die Politik der Regierung Bush auch zu sehen ist, eines muß man ihnen lassen. Im Kampf gegen den Terrorismus beweisen sie ein ordentliches Maß an Kreativität. Um den nächsten Anschlag aufzuspüren, will das Verteidigungsministerium nun sogar auf die Effizienz der Märkte setzen.

Das nächste Übernahme-„Opfer“?

Nach Mannesmann und FAG Kugelfischer sieht sich wieder einmal eine deutsche AG im Fadenkreuz eines feindlichen Übernehmers. Doch ist die Opferrolle überhaupt angemessen? Und wann ist eine Übernahme feindlich?

Viel Rauch um nichts

An Ideen, wie dem Wirtschaftswachstum in der Bundesrepublik auf die Sprünge geholfen werden kann, mangelt es nach wie vor nicht. Jetzt kam Norbert Walter, Chefvolkswirt der Deutschen Bank, mit einer bahnbrechenden Idee auf den Markt.

Kein Protektionismus, bitte

Protektionismus unter dem Deckmäntelchen der Finanzkrise? Das scheint die Stoßrichtung beim Vorschlag des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy zu sein, der sich für Staatsfonds ausgesprochen hat, die in europäische Schlüsselindustrien investieren sollen. Hoffentlich wird die Idee schnell weggekärchert.

Geplatzte (Motor-)Träume

Mitleid ist das schlimmste, was Wettbewerbern des Formel-1-Zirkus zuteil werden kann. So gesehen erleidet die Mercedes-Motorsportabteilung derzeit die Höchststrafe. Wie lange kann sich ein Unternehmen, das sich als Welt AG sieht, eigentlich leisten, die anderen Fahrzeuge vor sich her zu jagen?

Ausspioniert

Es gab mal eine Zeit, da galt das Bankgeheimnis noch etwas. Passé, endgültig vorbei. Die Bush-Regierung kontrollierte Millionen von internationalen Geldüberweisungen, in dem sie sich Daten des in Belgien beheimateten weltgrößten Dienstleisters „Swift“ besorgte.

Vertrauensverlust

Von der Sammelwut in deutschen Unternehmen erreichen den geneigten Arbeitnehmer und Kunden täglich neue Meldungen. Vor allem Daten werden gerne gesammelt. Sind die Top-Positionen im Management auch männlich besetzt –das Verhaltensmuster wirkt doch sehr weiblich.

Mit Sicherheit an die Wall Street

Zu Beginn seiner Amtszeit als Bürgermeister von New York gingen die Meinungen über ihn weit auseinander. Spätestens aber seit den Anschlägen auf das World Trade Center gilt Rudolph Giuliani als der „Held des 11. September“ – und weiß das jetzt auch an der Wall Street in bare Münze umzuwandeln.

Riiiisiko

Sein Vermögen durch Aktien zu mehren war nie von der Gefahr von Verlusten, auch herben, befreit. Aktuell benötigen Anleger allerdings besonders starke Nerven. Oder um mit dem legendären Wim Thoelke zu sprechen: Es herrscht „Riiiiisiko.“

 

 

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