Die UNIWHEELS AG hat die endgültige Anzahl der Aktien bei ihrem IPO an der Warschauer Börse auf 4,8 Mio. festgelegt – inklusive 2,4 Mio. neue Aktien aus einer Grundkapitalerhöhung und 2,4 Mio. bestehender Aktien aus der Holdinggesellschaft des abgebenden Aktionärs.

Der Ausgabepreis (für Neue Aktien wie für Verkaufs-Aktien) liegt bei 105,00 PLN (26,24 EUR). Der gesamte Erlös aus dem Angebot wird brutto 504,0 Mio.  PLN (EUR 125,4 Mio. ) betragen. Die Gesellschaft wird aus der Ausgabe den Betrag von 252,0 Mio. PLN (EUR 62,7 Mio. ) erhalten.

5% aller Aktien ( etwa 240.000 Stück) werden Privatanlegern und 95%  (4,56 Mio.) institutionellen Investoren zugeteilt.

Die UNIWHEELS AG beabsichtigt die Erlöse aus der Aktienemission dazu zu verwenden, den Bau einer neuen Produktionsstätte im polnischen Stalowa Wola teilweise zu finanzieren. Darüber hinaus sollen die Erlöse aus dem Angebot das Verhältnis Verschuldung zu Eigenkapital des Konzerns verbessern und die Grundlage für die Finanzierung des weiteren langfristigen Wachstums der Gruppe bilden, wie es in der Mitteilung des Unternehmens hieß. Besonders der starke Bezug des Unternehmens zu Polen, was frühere Finanzierungen und Produktion betrifft, sind Motive für den Gang an die Warschauer Börse, wie goingpublic. de exklusiv berichtete.

Die Zuteilung der angebotenen Aktien ist für den 29. April 2015 geplant.

Die UNIWHEELS AG ist nach eigenen Angaben einer der größten Räderzulieferer für die Automobilindustrie Europas und einer der marktführenden europäischen Hersteller von Leichtmetallrädern im Zubehörmarkt.

 Mehr zum Unternehmen und den Motiven für den Börsengang in Warschau finden Sie auch in der Tielstory zum Thema „ Cross Border Listings – Motive und Ziele auf dem Prüfstand“ in der kommenden Ausgabe des GoingPublic Magazins.

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