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UNIWHEELS, einer der größten Räderzulieferer für die Automobilindustrie Europas, hat heute offiziell den Börsengang eingeleitet und plant eine Erstnotiz an der Warschauer Börse – wie  goingpublic.de bereits vor wenigen Wochen berichtete. Erster Handelstag soll vermutlich Anfang Mai sein; die Zeichnungsfrist startet voraussichtlich ab dem 24. April.

„UNIWHEELS hat vom Prinzip her einen starken Bezug nach Polen. Wir haben eine langjährige gute Zusammenarbeit mit polnischen Banken bei Finanzierungsfragen. Zwei der drei bestehenden Werke befinden sich in Stalowa Wola, rund 80 % unserer Produktion kommt aus diesen Werken und über dreiviertel unserer Mitarbeiter sind in Polen beschäftigt“, erklärte der Leiter der Investor Relations-Abteilung von UNIWHEELS, Oliver Madsen, gegenüber goingpublic.de den Schritt, in Warschau an die Börse gehen zu wollen.

Beim geplanten Börsengang sollen je nach Nachfrage bis zu 2,4 Mio. Aktien neu ausgegeben sowie nochmals die gleiche Anzahl vom bestehenden Anteilseigner UNIWHEELS Holding (Malta) Ltd. angeboten werden. Derzeit ist UNIWHEELS die alleinige Gesellschafterin der Gesellschaft mit 10 Mio. Aktien und hält damit 100% des Kapitals wie auch 100% der Stimmrechte. Ralf Schmid, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Gruppe, hält 92% und Michael Schmid 8% der Stimmrechte an UNIWHEELS.

Das Angebot soll aus einem öffentlichen Angebot an private und institutionelle Investoren in Polen und einer Privatplatzierung bei institutionellen Investoren außerhalb der Vereinigten Staaten (Polen ausgenommen) bestehen. Es soll kein öffentliches Angebot außerhalb Polens gemacht werden.

Der Ausgabepreis wird voraussichtlich nicht höher als 119 PLN („Maximalpreis“) je angebotener Aktie sein und wird für Neue Aktien und Verkaufs-Aktien sowie für alle Investoren gleich sein.  Damit rechne man mit einem Gesamt-Netterlös von knapp 135 Mio.

Die Gesellschaft plant, die Nettoerlöse des Börsengangs für die teilweise Finanzierung des Baus eines neuen Produktionswerkes in Polen zu verwenden. „Die erwarteten IPO-Erlöse werden hauptsächlich für die Finanzierung des Baus dieses neuen Produktionswerkes verwendet. Umgekehrt sind wir aufgrund unserer Präsenz in Polen und mit zur Zeit 1.800 Mitarbeitern natürlich auch ein bekanntes Unternehmen und werden am polnischen Kapitalmarkt ein bedeutenderer Player sein, als wir es in Frankfurt wären“, hieß es gegenüber goingpublic.de weiter.

Dom Maklerski mBanku tritt als Global Coordinator, Joint Bookrunner und Joint Offering Agent auf, mCorporate Finance agiert als Corporate Finance Berater, mBank als Underwriter und Bank Zachodni WBK ist als Joint Bookrunner, Joint Offering Agent und Underwriter tätig.

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