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Mit dem ersten IPO des Jahres startete letzte Woche der Kabelnetzbetreiber Tele Columbus mit 10,70 EUR erfolgreich in den Handel. Dies entspricht einem Plus von 7% zum Emissionspreis, der bei 10 EUR lag. Durch den Börsengang erzielte das Unternehmen einen Emissionserlös von knapp 370 Mio. EUR inkl. Greenshoe-Option. Den Alteigentümern – vor allem Banken und Hedgefonds – fließen rund 140 Mio. EUR zu. Über 50% der Aktien liegen im Streubesitz. Rund 1,7 Mio. Haushalte in Ostdeutschland werden von Tele Colombus versorgt. Die Aktie des Kabelnetzbetreibers stieg zu Beginn der Woche um 15% auf 12,50 EUR an.

2013 hatte das Bundeskartellamt eine Übernahme von Tele Columbus durch Kabel Deutschland für gut 600 Mio. EUR wegen Wettbewerbsbedenken verhindert. Das Unternehmen wollte bereits im Herbst 2014 an die Börse gehen, verschob seine Pläne wegen der Unsicherheiten an den globalen Aktienmärkten jedoch wieder.

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