Die E.ON-Tochter Uniper macht Ernst in Sachen so Börsengang: So wird das Energieunternehmen voraussichtlich am 12. September sein Börsendebüt im Prime Standard der Frankfurter Börse hinlegen und  spaltet sich damit von seinem  Mutterkonzern ab. E.ON hält aber noch weiterhin rund 53% am Düsseldorfer Tochterunternehmen.

Laut Wertpapierprospekt bekommen E.ON-Aktionäre 365,9 Mio. Uniper-Aktien zu einem Bezugsverhältnis von 10:1 – sprich: für jeweils zehn gehaltene Aktien erhalten sie also ein Uniper-Wertpapier gratis.

Im vergangenen Jahr schrieb Uniper einen Nettoverlust von über 3 Mrd. EUR – die Umsätze beliefen sich auf 92 Mrd. EUR. Uniper ist ein nach eigenen Angaben führendes internationales Energieunternehmen mit Aktivitäten in mehr als 40 Ländern und rund 13.000 Mitarbeitern. Kernkompetenz sei die sichere Bereitstellung von Energie und damit verbundenen Dienstleistungen. Zu den wesentlichen Aktivitäten zählen die Stromerzeugung in Europa und Russland sowie der globale Energiehandel.

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