Am Donnerstag endet die Zeichnungsfrist des Lübecker 3D-Drucker-Herstellers SLM Solutions und bereits jetzt liegen Kaufverträge über 240 Mio. EUR vor, wie aus Kreisen verlautete. Somit wären die Bücher voll gezeichnet, wodurch das Vertrauen der Investoren gesichert sei. Der Börsengang habe somit gute Chancen, erfolgreich zu verlaufen.

„Die Zeichnungsfrist ist gut angelaufen. Unsere Story kommt sehr gut bei Investoren an“, betont Finanzvorstand Uwe Bögershausen. Zum Platzierungsverlauf wurden vom Unternehmen jedoch bisher keine konkreteren Angaben hinzugefügt. Die Aktien des 3D-Drucker-Herstellers werden noch bis Donnerstag in einer Preisspanne von 18 bis 23 EUR zur Zeichnung angeboten – am Freitag sei dann schließlich die Erstnotiz im Prime Standard der FWB geplant.

Auch im vorbörslichen Handel lief es bisher gut für das Lübecker Unternehmen: Bei Schnigge wurden die SLM-Aktien zu 20,50 EUR bis 22,50 EUR und bei L&S zu 20,51 EUR bis 22,59 EUR mit Preisen gestellt.

Der Börsengang von SLM Solutions wäre damit der erste große in Deutschland, denn bisher hatten nur der chinesische Textilhersteller Tintbright und die österreichische Wohnimmobilienfirma BUWOG den Schritt aufs Frankfurter Börsenparkett gewagt – beide Unternehmen haben jedoch keine neuen Aktien ausgegeben.

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