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Das einmal im Monat erscheinende Kapitalmarktupdate wurde heute verschickt.

Liebe Leserinnen und Leser,
In diesem von Corona geprägten Jahr gab es für die meisten Menschen eigentlich alles – außer Ruhe. Der IPO-Markt hingegen musste mit einer neuerlichen Flaute leben. Grade einmal drei Neuemissionen hat es in diesem Jahr an der Frankfurter Wertpapierbörse gegeben. Die Diskussionen über einen eventuellen Attraktivitätsverlust des Finanzstandorts Frankfurt wurden sowohl häufiger, als auch immer deutlicher. Doch langsam zeichnet sich ab, dass das Virus mögliche Börsenpläne nicht zerstörte, sondern vielmehr wie ein Staudamm wirkte, der bald zu brechen vermag.
Dass die IPO-Welle bald über uns schwappen könnte, haben die vergangenen Wochen gezeigt. Zahlreiche Unternehmen die monate- oder teilweise sogar jahrelang auf „den richtigen Zeitpunkt“ gewartet haben, wagen sich nunmehr aus der Deckung. Ob Knaus Tabbert, Hensoldt, Auto1 oder die Datingsparte von ProSiebenSat.1: Die Pipeline ist prall gefüllt.
Aber nicht nur in den IPO-Markt ist wieder mehr Leben eingekehrt. Jegliche Finanzierung über den Kapitalmarkt erfreut sich in der aktuellen Phase an großer Beliebtheit. Neben Markenunternehmen Karlsberg berichtete BondGuide über zahlreiche weitere Anleihen, die in den nächsten Wochen und Monaten emittiert werden sollen. Der Damm des zweiten Quartals scheint zu brechen.
Ob diese Ankündigungen Bestand haben und nicht bloß heiße Luft sind, wird sich allerdings noch zeigen. In einem volatilen Marktumfeld, in dem es gerne mal zu größeren Rücksetzern kommen kann, wie bei den US-Techwerten in der letzten Woche, geht niemand gerne an die Börse. Es wäre ja nicht das erste Mal, dass wieder auf ‚den richtigen Zeitpunkt‘ gewartet würde.

Herzliche Grüße,

Timothy Veigel und Anna Bertele

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