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Der Energiekonzern RWE hat die Preisspanne für die neuen Aktien der „grünen“ Tochtergesellschaft innogy mit Sitz in Essen festgelegt. Geplant ist der Börsenstart im Prime Standard der Frankfurter Börse bereits am 7. Oktober. Insgesamt soll die Erstnotierung bis zu 5 Mrd. EUR einbringen. Von Ike Nünchert

Börsengang
Vorstände und Aufsichtsräte von RWE und innogy – der Kunstname innogy vereint die Begriffe Energie, Innovation und Technologie – haben die Details festgelegt und den Weg für einen der größten Börsengänge des Jahres geebnet.  Am Freitag genehmigte die Finanzaufsicht Bafin den Wertpapierprospekt der neuen Großtochter. RWE plant den Börsenstart im Prime Standard der Frankfurter Börse nun am 7.Oktober.

innogy-CEO Peter Terium. Foto: innogy SE
innogy-CEO Peter Terium setzt u.a. auf eine attraktive Dividendenpolitik. Foto: innogy SE

Innerhalb der vom 26. September bis 6. Okober anvisierten Zeichnungsfrist werden innogy-Aktien zu einem Preis zwischen 32 und 36 EUR angeboten. Die angestrebte innogy-Kapitalerhöhung in Höhe von rund 10% des Gesamtangebots entspricht 55,6 Mio. neuen Aktien. Des Weiteren werden 45,5 Mio. Aktien von innogy aus dem Bestand der RWE Downstream Beteiligungs GmbH, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft der RWE Aktiengesellschaft, angeboten.

Bei entsprechender Nachfrage behält sich RWE außerdem vor bis zu 25,3 Mio. weitere Bestandsaktien zu platzieren (Erhöhungsoption). Damit werden 8,2% der Anteilsscheine aus dem RWE-Bestand bereitgestellt. Zur Deckung eventueller Mehrzuteilungen sind seitens RWE darüber hinaus weitere 12,6 Mio. Aktien (Greenshoe-Option) vorgesehen, was nochmals 1,8% des RWE-Bestandes entspricht. Ausgehend vom Basisvolumen bis zur vollständigen Ausübung der Optionen werden also zwischen rund 101 Mio. bis 139 Aktien platziert, die im besten Falle 5 Mrd. EUR einlösen können.

RWE AG und innogy SE CEO Peter Terium, der sich nach dem Börsengang auf die Führung von innogy konzentrieren will, hierzu: „Wir glauben, dass innogy ein attraktives Investment ist. Als Unternehmen wollen wir nachhaltig wachsen und unsere Investoren durch eine attraktive Dividendenpolitik an unserer Entwicklung beteiligen. Das hohe Interesse an innogy-Aktien, das wir aus unseren Gesprächen mit Analysten und institutionellen Investoren mitgenommen haben, bestärkt uns in dieser Einschätzung.

Deutsche Bank und Goldman Sachs fungieren bei dem Börsengang als Joint Global Coordinators. Gemeinsam mit BNP Paribas, BofA Merrill Lynch, Credit Suisse und UBS Investment Bank stellen sie auch die Joint Bookrunners. Banco Santander, Berenberg und RBC wurden zu Co-Lead Managern bestellt. Ab dem ersten Handelstag dürfen weder innogy noch RWE für eine Dauer von sechs Monaten Aktien von innogy veräußern.

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