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Das Biotechnologie-Unternehmen aus dem Großraum Berlin entwickelt innovative Therapien für schwerwiegende Krankheiten. Hoffnungsträger ist ein neuer Wirkstoff gegen Blutvergiftung, der bereits sehr gute Ergebnisse in vorklinischen Tests erzielt hat. Bisher gibt es ein solches Medikament weltweit noch nicht. Bei der Kapitalerhöhung mit öffentlichem Angebot sollen auch neue Anleger Aktien der Gesellschaft zeichnen können.

Börsengang
Die Deutsche Biotech Innovativ AG (DBI) bietet bis zu 596.400 neue Aktien an. Sie können zwischen dem 14. Oktober und 11. November für 33,50 EUR pro Papier bezogen werden. Zuerst können Altaktionäre die neuen Wertpapiere über ihre Bezugsrechte zeichnen, ab 29. Oktober können die restlichen Papiere im Rahmen eines öffentlichen Angebots erworben werden. Durch die Kapitalerhöhung soll der Streubesitz der im Primärmarkt der Düsseldorfer Börse notierten Aktien auf etwa 40% steigen. Zudem ist eine Notierung im Entry Standard der Frankfurter Börse geplant.

Durch das IPO will DBI einen Emissionserlös von rund 20 Mio. EUR erzielen. „Für uns ist diese Transaktion wie ein nachgeholter Börsengang“, erläutert Gründer und Vorstand Dr. Bernd Wegener. „Meine Management-Kollegen und ich als Großaktionäre haben die DBI bisher fast komplett aus Eigenmitteln finanziert. Unser Ziel ist, die Gesellschaft für Investoren zu öffnen und so die Entwicklung unserer gesamten Pipeline bis zum ersten angestrebten Exit im Jahr 2018 zu finanzieren.“

Unternehmen
DBI TabelleMit innovativen Blut-Biomarkern erforscht DBI neue Therapien für schwerwiegende Krankheiten wie Krebs oder Sepsis. Als „Virtual Biotech“ werden alle Wirkstoffkandidaten selbst identifiziert, die Produktentwicklung läuft jedoch über ein internationales Netzwerk. So kann das Unternehmen zwar eine diversifizierte Produktpipeline entwickeln, hat aber trotzdem schlanke und kostensparende Strukturen. Über das Netzwerk besteht Zugang zu großen Blutdatenbanken. Sie sind wesentlich für das Screening nach neuen Wirkstoff-Targets im Blut von Patienten. Denn mit einem solchen Ansatz steigen auch die Chancen, dass sie beim Menschen erfolgreich wirken.

Geschäftsmodell
Das Geschäftsmodell von DBI setzt auf den Verkauf oder eine Auslizenzierung der Wirkstoffe noch in der klinischen Entwicklung: In der Regel soll das während oder nach einer Phase-II-Studie erfolgen. Dabei hat sich das Management das Ziel gesetzt, den ersten Exit aus der eigenen Pipeline im Jahr 2018 zu realisieren. Bis dahin soll die eigene Forschung mit den Finanzmitteln aus der Kapitalerhöhung betrieben werden.

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