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[01] CORPORATE GOVERNANCE: PFLICHT GEHT VOR

Die gegenwärtige Finanzmarktkrise rückt trotz zunehmender Regulierung die Diskussion um eine bessere Corporate Governance der Unternehmen wieder verstärkt in den Fokus des Interesses der Kapitalmarktteilnehmer. In Folge des im Jahr 2002 vorgestellten „10-Punkte-Programms“ der Bundesregierung, einer Initiative zur Stärkung der Corporate Governance in Deutschland, wurden zahlreiche gesetzgeberische Maßnahmen mit dem Ziel der Stärkung des Vertrauens der Anleger in die Qualität der Unternehmens- führung verabschiedet.

Die Studie „Stärkung der Corporate Governance in Deutschland – Umsetzungsstand und Effektivität“ von Deloitte und dem Lehrstuhl für Rechnungswesen, Wirtschaftsprüfung und Controlling der Universität Duisburg-Essen untersuchte den Bekanntheitsgrad und die wahrgenommene Effektivität der wichtigsten Gesetzes- initiativen des „10-Punkte-Programms“ bei Unternehmen, Investoren und Finanzanalysten.

Die Ergebnisse zeigen unter anderem: – Die Effektivität der gesetzlichen Vorschriften wird im Hinblick auf die Vertrauensstärkung der Kapitalmarktteilnehmer höher beurteilt wird als freiwillige Maßnahmen – Der Offenlegung zusätzlicher unternehmensbezogener Informationen wird eine höhere Bedeutung beigemessen als zusätzlicher Aufsicht und Kontrolle

Komplette Studie zum Download (PDF, 1,7 MB) unter http://tinyurl.com/lhnnp8

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[02] SPAREN – ABER NICHT BEI IR

Nach der Studie „Post-IPO-Erfahrungen von börsennotierten Unternehmen und Kapitalmarktexperten“ der HFU AG Hochschule für Unternehmensführung in Wuppertal unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Wegmann stecken viele Börsenunternehmen in einem selbstverschuldeten Dilemma.

Auf der einen Seite sehen sie eine zwingende Notwendigkeit für eine stärkere Intensivierung ihrer IR-Aktivitäten, auf der anderen Seite sind sie aber nicht bereit, hierfür mehr Geld auszugeben.

Die Aktienperformance der börsennotierten Unternehmen hängt gemäß der Studie – unabhängig von der aktuellen Finanzmarktkrise – in besonderem Maße von den aktiven IR-Maßnahmen der Unternehmen ab. Hier herrscht in Deutschland ein großes Manko an Bereitschaft und an Qualität der Unternehmen. Gerade die Unternehmen im Entry Standard haben hier gewaltige Defizite aufzuholen.

Aber nicht nur die Qualitätsmängel des Managements, auch die nur eingeschränkte Wahrnehmung der Aktie als Anlageobjekt bei einer breiten Schicht der Bevölkerung lassen viele IR-Maßnahmen ins Leere laufen.

Gerade die mit einem IPO verbundene massive Erhöhung des Bekanntheitsgrades ist ein positiver Aspekt, der auch nach dem Börsengang weiter genutzt werden sollte. Allerdings sehen dies nicht alle börsennotierten Unternehmen so. Die Vorstände der Unternehmen wenden zu wenig Arbeitszeit für Investor Relations auf. Dies verwundert, da sie selber angeben, dass der Informationsbedarf des Kapitalmarktes stark angestiegen ist. Wenn dieser gestiegene Informationsbedarf so gesehen wird, dann erstaunt auch die Aussage der Unternehmen, dass man in der Mehrheit nicht bereit sei, das IR-Budget zu erhöhen.

In Ergänzung der Qualität der IR-Maßnahmen und deren Umsetzung wurde auch gefragt, wie sich ein Kapitalmarkt in 2020 gestalten wird. Erwartet wird eine noch stärkere Internationalisierung und eine weltweite Vernetzung für die Kapitalmärkte. Nationale Grenzen werden keine Bedeutung mehr haben. Die regionalen Börsenplätze in Deutschland werden keine Daseinsberechtigung mehr haben. Damit verbunden ist aber auch eine erhöhte Regulierungsdichte.

Die Studie ist kostenlos erhältlich unter mail@prof-wegmann.de

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[03] EMITTENTENLEITFADEN – WHAT’S NEW?

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat bekanntermaßen am 20. Mai 2009 die Neufassung ihres Emittenten- leitfadens veröffentlicht. Der überarbeitete und um einige neue Kapitel erweiterte Leitfaden löste dabei die Erstauflage aus dem Jahr 2005 ab.

Die Kanzlei White & Case hat einen zusammenfassenden Kurzbeitrag zum neuen Emittentenleitfaden verfasst, in dem insbesondere auf die für die IR-Arbeit wesentlichen und vom DIRK in seiner Stellungnahme vorgetragenen Änderungsvorschläge und Anregungen eingegangen wird, von denen einige in der endgültig von der BaFin veröffentlichten Fassung berücksichtigt worden sind.

Beitrag zum Download (PDF, 24 KB) unter http://tinyurl.com/ku9v4n

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[04] INVESTORENDIALOG IM UMBRUCH

Der deutsche Kapitalmarkt hat sich in den beiden vergangenen Dekaden deutlich gewandelt – und mit ihm die Aktionärsstruktur deutscher börsennotierter Aktiengesellschaften. Das Beteiligungs- geflecht der „Deutschland-AG“ ist merklich dünner geworden.

Viele ehemalige Aktienpakete von Banken, Versicherungen und Industrieunternehmen befinden sich heute im Streubesitz, und an die Stelle ehemaliger deutscher Großaktionäre sind vielfach institutionelle Anleger getreten, zu einem großen Teil aus dem Ausland. Der damit einhergehende Strukturwandel stellt die Beziehung der Unternehmen mit ihren Aktionären vor neue Herausforderungen.

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