Im ersten Impuls brachten die Kalifornier ihre Aktien zum anvisierten Höchstpreis von 24 USD unter die Anleger und triumphierten auch im weiteren Tagesverlauf: So stieg die Aktie um 30% auf 31 USD an.  Der Börsengang  brachte dem Unternehmen eine Bewertung von rund 4 Mrd. USD  ein.

Über das IPO nahm das Unternehmen  rund 427 Mio. USD frisches Kapital ein. Sollte auch der Greenshoe platziert werden, könnten sich die Einnahmen auf 491 Mio USD  steigern.

Nach Angaben des Marktforschers Dealogic wäre es damit der größte Börsengang eines Unterhaltungselektronikkonzerns in der Geschichte und würde den bisherigen Rekordhalter Duracell, der 1991 mit einer Aktienplatzierung 433 Mio USD einnahm, ablösen.

Bekannt wurde GoPro durch die Herstellung und den Vertrieb von robusten, überall einsetzbaren Mini-Kameras; die insbesondere unter Abenteurern und Extremsportlern eine große Fangemeinde haben.  Das Unternehmen vertreibt auch Zubehör mit denen sich die Kameras an Helmen, Fahrrädern oder Surfbrettern befestigen lassen.

Idee im Surfurlaub

Vor zehn Jahren wurde das Unternehmen von Nicholas Woodman unter dem Namen Woodman Labs gegründet. Ein Surferurlaub inspirierte Woodman seinerzeit. Er versuchte seine Abenteuer während des Wellenreitens zu filmen. Anfangs mittels primitiver Behelfe folgte bald die zündende Idee und Woodman entwickelte daraufhin in unermüdlichem Arbeitseifer seinen eigenen Prototypen. Nach und nach stellten sich immer mehr Erfolge ein, so dass die Verkäufe sich in den vergangenen Jahren kräftig gesteigert und den Konzerngewinn 2013 um 88% auf 61 Mio. USD in die Höhe getrieben haben. Der Umsatz kletterte um 87% auf 986 Mio. USD. Damit rangiert der Hersteller in den USA nach Verkaufszahlen als Nummer-eins-Besteller unter den Mini-Videorecordern.

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