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Die GECCI Gruppe ist neu am Kapitalmarkt, emittiert seit einigen Wochen zwei Unternehmensanleihen im Volumen von je 8 Mio. EUR. GECCI realisiert bezahlbaren Wohnraum und bietet Kunden einen innovativen Erwerbsweg: ‚Mietübereignung‘. Das GoingPublic Magazin sprach mit Gründer und persönlich haftenden Gesellschafter der GECCI Gruppe, Gerald Evans.

Herr Evans, in Niedersachen wurden gerade Grundstücke für den Bau von sechs Einfamilienhäusern gekauft. Stellen Sie uns GECCI bitte kurz etwas vor.
GECCI realisiert bezahlbaren Wohnraum und erleichtert Menschen den Weg zu ihren Traumimmobilien – ohne Eigenkapital, ohne Restkaufbetrag und alles aus einer Hand. Unser Alleinstellungsmerkmal: Kunden erwerben die Eigenheime im Wege der Mietübereignung und erhalten eine Auflassungsvormerkung im Grundbuch. Dafür wird bis zur Eigentumsübergabe ein Mietvertrag mit einer Laufzeit von 23 bis 32 Jahren vereinbart. Wir planen mit der Errichtung von 44 Wohneinheiten pro Jahr. Entsprechend werden die Mieteinnahmen kontinuierlich ansteigen. Daneben fließen in den Cashflow auch Abschreibungen und Bauzuschüsse ein.

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Wer sind so Ihre Kunden, Ihre Zielgruppe bei den Häusern?
Jeder Häuslebauer. Der Wohnungsneubau in den Ballungszentren deckt seit Jahren den Bedarf nicht ab und die Wohneigentumsquote in Deutschland ist im europäischen Vergleich niedrig. Wir wollen bezahlbaren Wohnraum außerhalb der teuren Innenstädte schaffen. Unser Modell ist interessant für jeden, der sein Eigenkapital nicht über Jahrzehnte binden und trotzdem Eigentum erwerben möchte. Es eignet sich hervorragend zur Altersvorsorge. Kunden nutzen durch die feste Kaltmiete über die gesamte Laufzeit die zukünftige Inflation. Zudem werden in Deutschland bis zur Hälfte der Kreditanträge für Neubauten abgelehnt. Dabei muss es nicht an der grundsätzlichen Bonität scheitern – beispielsweise kann eine junge Familie über ein hohes Gehalt verfügen, hat aber erst wenig Eigenkapital angespart.

Welche Sicherheiten bieten Sie Anlegern bei den Unternehmensanleihen?
Es ist eine erstrangige Grundschuld für die Finanzierungsgemeinschaft vorgesehen. Die Finanzierungsgemeinschaft besteht aus der GECCI Investment – also den Anleiheinvestoren – und den Trägern der langfristigen Kredite. Je nach Finanzierungsanteil sollen sie eine Grundschuld ersten Ranges erhalten. Zudem hafte ich als persönlich haftender Gesellschafter mit meinem Privatvermögen.

„Kein Eigenkapital, kein Restkaufbetrag und alles aus einer Hand“

Und wie finanziert sich die GECCI insgesamt?
Neben den Anleihemitteln finanzieren wir uns über langfristige Bank- und KfW-Darlehen. Zwei Partner stellen uns Kapital für unter 1,5% p.a. zur Verfügung und bestätigen damit die Solidität unseres Geschäftsmodells. Teures Mezzanine-Kapital und Private Equity nutzt GECCI nicht.

Herr Evans, besten Dank für die erläuternden Informationen.

Interview: Falko Bozicevic

–> aus GoingPublic Magazin 12-2020 vom 20.12.

Über den Autor

Falko Bozicevic ist Chefredakteur des GoingPublic Magazins sowie verantwortlich für das Portal BondGuide (www.bondguide.de)