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Der Mischkonzern General Electric möchte sich künftig stärker auf sein Industriegeschäft konzentrieren und trennt sich deshalb von seiner Finanzsparte durch einen Börsengang. Dabei soll das IPO der Tochtergesellschaft Synchrony Financial bis zu 3,7 Mrd. USD einnehmen. Die Preisspanne der Aktien wurde am Freitag auf 23 bis 26 USD festgelegt, wobei zunächst einmal Aktien im Wert von 3,3 Mrd. USD Ende des Monats emittiert werden sollen.

Mit diesem entscheidenden Schritt wolle sich der Megakonzern weiter aus dem Finanzbereich  zurückziehen und seinen Schwerpunkt vermehrt auf die Industriesparte legen – dazu haben die Amerikaner bereits entscheidende Schritte eingeleitet und dem Rivalen Siemens das Industriegeschäft der französischen Alstom weggeschnappt.

„Mit der Herauslösung des Konsumentenkredit-Geschäfts und dem Alstom-Zukauf stellen wir das Unternehmen in einem mutigen Schritt neu auf für die Zukunft“, betont GE-Chef Jeff  Immelt am Konzernsitz in Fairfield, USA

Nach dem geplanten Börsengang hält GE  noch 85% an der Sparte, ehe sie sich bis 2015 komplett von der Tochtergesellschaft trennen möchten. Synchrony Financial ist überwiegend in Nordamerika vertreten und steckt hinter den Kreditkarten großer Handelsketten.

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