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Die deutsche Klinikgruppe EuroEyes plant laut Medienberichten womöglich einen Börsengang an der Hong Konger Börse.

Für das geplante IPO an der wichtigsten Börse Asiens soll bereits die Bank of China mandatiert worden sein. Die deutsche EuroEyes Klinikgruppe existiert seit über 25 Jahren und ist ein Verbund konzessionierter Augenkliniken, spezialisiert auf die Korrektur von Fehlsichtigkeiten, wie. z.B. Kurzsichtigkeit.

EuroEyes-Gründer und Geschäftsführer
EuroEyes-Gründer und Geschäftsführer Jørn S. Jørgensen

China gehört dabei zu einem wichtigen Markt: Neben 15 Kliniken in Deutschland und fünf in Dänemark, gibt es aktuell vier Augen-Laser Zentren in den chinesischen Städten Guangzhou, Peking, Shanghai und Shenzen. Gründer der Laserklinik-Kette ist der Däne Dr. Jørn S. Jørgensen – auf seiner Website wirbt das Unternehmen vor allem mit Promi-Kunden, wie z.B. Thomas Gottschalk.

Mit den Erlösen aus dem geplanten Börsengang wolle man laut Angaben des Handelsblatts in China weiter wachsen – etwa 28% des Gesamtumsatzes stammen aktuell aus dem chinesischen Markt. Noch im Juni sollen zwei weitere Klinken im Reich der Mitte eröffnet werden. Der faire Unternehmenswert von EuroEyes liege dem Vernehmen nach bei rund 48 Mio. EUR. Nähere Details zum Börsengang liegen bislang noch nicht vor.

Stärkste IPO-Aktivität weltweit

Mit der Börse in Hong Kong hat sich das deutsche Unternehmen den derzeit aktivsten Börsenplatz weltweit ausgesucht – sollte das IPO wirklich über die Bühne gehen: Laut Erhebungen von EY verzeichnete Hong Kong mit 35 IPOs im ersten Quartal die meisten Börsenneuzugänge – noch vor der NASDAQ und der Börse Tokyo.

Auch in Sachen Emissionserlösen lag der asiatische Börsenplatz mir 2,7 Mrd. USD knapp vor der New Yorker Technologiebörse ( 2,5 Mrd. USD in Q1/2019) und belegte damit den ersten Platz weltweit.

Über den Autor

Svenja Liebig ist Redakteurin des GoingPublic Magazins sowie verantwortlich für goingpublic.de