Die Serviceware SE bereitet einen Börsengang im regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse vor – das Volumen soll bis zu 60 Mio. EUR betragen.

Serviceware ist ein nach eigenen Angaben führender europäischer Anbieter einer integrierten Softwareplattform im Bereich Enterprise Service Management, die alle Serviceprozesse innerhalb eines Unternehmens umfasst.

Das Volumen von bis zu 60 Mio. EUR soll sich vorrangig aus einer vorzunehmenden Kapitalerhöhung speisen und zur Finanzierung des Wachstums durch M&A, zur weiteren Internationalisierung sowie für den Ausbau des Vertriebs zur Erhöhung der Marktdurchdringung im Bereich Großkunden dienen.

Zu den Kunden des Unternehmens aus Bad Camberg – im Dreick zwischen Limburg, Wiesbaden und Giessen – zählen 4 der 7 größten deutschen Unternehmen (nach Umsatz, ohne Banken und Versicherungen).

Seit ihrer Gründung im Jahr 1998 hat Serviceware den Umsatz bei durchgehender Profitabilität mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von über 25% auf 44,3 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2016/17 gesteigert.

Der Börsengang wird es uns ermöglichen, unsere klar definierte Wachstumsstrategie umzusetzen. Diese basiert auf den drei Säulen M&A, Internationalisierung und verstärkte Marktdurchdringung bei Großkunden“, so Dirk K. Martin, CEO und Mitbegründer von Serviceware.

Serviceware-Gründerteam Popp (r.) und Martin

Martin hält zusammen mit dem anderen Co-Gründer Harald Popp (CFO) derzeit 97% der Anteile. Nur im begrenzten Umfang zur Herstellung ausreichenden Streubesitzes sowie für die Überzeichnungsreserve plant das Management, Aktien aus dem Bestand bereit zu stellen.

Commerzbank sowie Hauck & Aufhäuser begleiten die Transaktion.

Obwohl als ‚im zweiten Quartal geplant‘ kundgetan, dürfte der Börsenaspirant bereits um Ostern herum mit der Zeichnungsfrist starten.

Fotos: @Serviceware SE

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