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Die auf Privatkunden und KMU spezialisierte Addiko Bank plant den Gang aufs Parkett in Wien. Laut österreichischen Medienberichten wollen die derzeitigem Besitzer, der Finanzinvestor Advent und die EBRD, mindestens 50% plus eine Aktie an institutionelle Investoren verkaufen.  

Die Addiko Bank ging aus dem Osteuropa-Geschäft der 2017 insolvent gegangenen Hypo Alpe Adria hervor. Über die Luxemburger Holding AI Lake hält Advent 80% und die European Bank for Reconstruction and Development (EBRD) rund 20% an der Addiko Bank. Laut eigenen Angaben hat die Bank mit österreichischer Lizenz derzeit etwa 800.000 Kunden und 197 Filialen in Kroatien, Slowenien, Bosnien und Herzegowina, Serbien sowie Montenegro.  Insidern zufolge soll der Unternehmenswert des Finanzinstituts bei rund 850 Mio. EUR liegen, seit 2017 ist die Bank nach eigener Aussage wieder in der Gewinnzone.

Weitere Details zum Börsengang wurden vorerst noch nicht bekannt gegeben – angeblich soll Adikko aber für 2019 und 2020 je 40 Mio. EUR Dividende an ihre Aktionäre ausschütten.

Neben Marinomed und der Frequentis AG wäre dies bereits der dritte Börsengang im Prime Standard der Wiener Börse in diesem Jahr.

Über den Autor

Svenja Liebig ist Redakteurin des GoingPublic Magazins sowie verantwortlich für goingpublic.de