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Bildnachweis: freshidea@adobestock.com.

Die Adrenomed AG, ein 2009 gegründetes, privat-finanziertes, biopharmazeutisches Unternehmen, fokussiert auf die Integrität und Barrierefunktion der Blutgefäße, gab gestern den erfolgreichen Abschluss einer neuen Finanzierungsrunde bekannt. Unter Beteiligung der bestehenden Investoren Wellington Partners und HBM Healthcare Investments erzielte eine interne Serie E-Finanzierungsrunde 22,2 Mio. EUR Eigenkapital. Im November 2018 hatte das Unternehmen den Abschluss einer ähnlich hohen Serie-D-Finanzierungsrunde mit Unterstützung der beiden neuen Investoren verkündet.

Der am weitest fortgeschrittene Produktkandidat Adrecizumab (HAM8101) ist ein monoklonaler First-in-class-Antikörper. Er zielt auf Adrenomedullin, einen wichtigen Regulator der Gefäßintegrität, um lebensbedrohliche Erkrankungen im Zusammenhang mit dem Systemischen Inflammatorischen Response-Syndrom (SIRS) und erhöhter Blutgefäßdurchlässigkeit, Gewebestauung und Schock zu behandeln. Mit den neu eingeworbenen Mitteln werden die nächsten Entwicklungsschritte im Bereich septischer Schock, einer Erkrankung mit hohem medizinischem Bedarf, abgeschlossen. Das Unternehmen hat die detaillierten Ergebnisse der Phase-II-Studie AdrenOSS-2 in den vergangenen Monaten ausgiebig analysiert und entwickelt auf dieser Basis eine personalisierte, Biomarker-gesteuerte Strategie für das klinische Studienprogramm. Zusätzlich werden die Mittel für die Chemie, Herstellung und Qualitätskontrolle (CMC) sowie für die Abstimmung mit regulatorischen Behörden eingesetzt werden. Die Daten aus der AdrenOSS-2-Studie zu frühem Behandlungsstart mit Adrecizumab bei septischem Schock auf dem Jahreskongress der DIVI, 2. bis 4. Dezember 2020, vorgestellt werden.

„Wir sind sehr dankbar für die anhaltende Unterstützung und das starke Vertrauen unserer Investoren in unser Vorhaben, mit Adrecizumab einen personalisierten Behandlungsansatz
bei Sepsis zu entwickeln,“ erklärt Dr. Andreas Bergmann, CSO und Mitgründer von Adrenomed. „Diese Finanzierung ebnet den Weg für die nächsten wichtigen klinischen Entwicklungsschritte unseres therapeutischen Konzepts, die vaskuläre Integrität bei Patienten mit septischem Schock wiederherzustellen und zu erhalten.“