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Die Adrenomed AG, ein Unternehmen fokussiert auf die Integrität und Barrierefunktion der Blutgefäße (vascular integrity), hat den Abschluss einer Serie D-Finanzierungsrunde über 24 Mio. EUR unter Führung der neuen Investoren Wellington Partners und HBM Healthcare Investments bekanntgegeben. Das eingesammelte Kapital wird in das klinische Entwicklungsprogramm des führenden Produktkandidaten Adrecizumab investiert. Adrecizumab wird derzeit in einer klinischen Phase II-Studie bei Patienten mit frühem septischen Schock und erhöhter Adrenomedullin-(bio-ADM(R))-Plasmakonzentration evaluiert.

Derzeitige Proof-of-Concept Phase II-Studie

Adrenomeds führender Produktkandidat ist Adrecizumab, ein monoklonaler First-in-class-Antikörper. Er zielt auf Adrenomedullin, einen wichtigen Regulator der Gefäßintegrität, um lebensbedrohliche Erkrankungen im Zusammenhang mit dem Systemischen Inflammatorischen Response-Syndrom (SIRS) und erhöhter Blutgefäßdurchlässigkeit, Gewebestauung und Schock zu behandeln. Sepsis und septischer Schock stellen dabei die wichtigsten Zielindikationen dar.

Derzeit wird Adrecizumab in einer Biomarker-gesteuerten Proof-of-Concept Phase II-Studie klinisch evaluiert. In die Studie sollen 300 Patienten mit septischem Schock in der Frühphase eingeschlossen werden, bislang wurden schon mehr als 100 Patienten rekrutiert.

Septischer Schock: Der hohen Sterblichkeitsrate entgegenwirken

„Septischer Schock ist ein lebensbedrohlicher Zustand mit einer konstant hohen Sterblichkeitsrate von ungefähr 30-50%, von dem Millionen Menschen weltweit betroffen sind. Bei Sepsispatienten in intensivmedizinischer Behandlung besteht ein sehr großer, derzeit nicht adressierter medizinischer Bedarf, die Gefäßintegrität aufrecht zu erhalten,“ kommentierte Dr. Andreas Bergmann, Chief Scientific Officer der Adrenomed AG.

„Wir sind überzeugt, dass Adrecizumab die erste Therapie sein könnte, die tatsächlich die Integrität der Blutgefäße bei Patienten mit frühem septischem Schock aufrechterhalten könnte,“ ergänzte Dr. Rainer Strohmenger, Managing Partner bei Wellington Partners. „Adrecizumab könnte auch bei anderen lebensbedrohlichen und bislang nur schwer behandelbaren Erkrankungen wirksam sein, die im Zusammenhang mit SIRS, einer Störung der endothelialen Barrierefunktion, Ödemen und Gewebestauungen stehen.“

Die Adrenomed AG verfolgt einen neuen Therapieansatz, um die Integrität und Barrierefunktion der Blutgefäße zu sichern. Diese können bei schweren – bislang unzureichend behandelbaren Erkrankungen – wie Sepsis und akuter Herzinsuffizienz durchlässiger werden, so dass es zu lebensbedrohlichen Ödemen und Schock kommen kann. Das Unternehmen wurde 2009 gegründet.