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Automobilzulieferer paragon kappt seine Geschäftsziele für das Jahr 2020 als Folge der COVID-19 Pandemie.

Die Delbrücker erwarten, dass die Geschäftsziele für das Jahr 2020 als Folge der Corona-Pandemie nicht erreicht werden können, so das Unternehmen am Wochenende.

Geringere Abrufe und Logistikprobleme bei der vollkonsolidierten Finanzbeteiligung Voltabox sowie Signale der Automobilkunden zum Fahrzeugabsatz im weiteren Jahresverlauf deuten auf längere Werkschließungen und einen langsameren Wiederanlauf der Produktion als zunächst erwartet hin.

Die Geschäftsführung zieht daher die Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr zurück. Vor dem Hintergrund der geringen Visibilität in Bezug auf die wirtschaftlichen Konsequenzen der aktuellen Pandemie ist eine verlässliche Prognose zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich.

Die im Regulierten Markt (Prime Standard) der Deutsche Börse AG in Frankfurt a.M. notierte paragon GmbH & Co. KGaA (ISIN DE000 555869 6) entwickelt, produziert und vertreibt zukunftsweisende Lösungen im Bereich der Automobilelektronik, Karosserie-Kinematik und Elektromobilität. Zum Portfolio des marktführenden Direktlieferanten der Automobilindustrie zählen im Segment Elektronik innovatives Luftgütemanagement, moderne Anzeige-Systeme und Konnektivitätslösungen sowie akustische High-End-Systeme. Im Segment Mechanik entwickelt und produziert paragon aktive mobile Aerodynamiksysteme.

Der Aktienkurs ist seit vergangenen Freitag um mehr als 5% gesunken – in den vergangenen vier Wochen brach die Aktie sogar um mehr als 40% ein und notiert derzeit bei knapp unter 8 EUR. Die MarketCap liegt derzeit bei 37,3 Mio. EUR.

Über den Autor

Svenja Liebig ist Redaktionsleitern Kapitalmarktmedien bei der GoingPublic Media AG. Ihre Schwerpunktbereiche liegen bei Themen rund um IPOs, Investor Relations, Unternehmensfinanzierung und den Kapitalmärkten in Österreich und der Schweiz.