Im Rahmen der dritten Biotech Presse-Lounge im Faculty Club G2B (Gateway to Biotech) kamen fast 100 Gäste zusammen. IZB-Geschäftsführer Peter Hanns Zobel zeigte sich erfreut: „Es freut mich sehr, dass unsere IZB-Unternehmen in 2016 Finanzierungsrunden, Förderungen und Lizenzverträge in Höhe von 51,6 Millionen Euro realisieren konnten“, so Zobel. „Und das sind nur die Zahlen die kommuniziert wurden. Viele weitere Deals und Projekte wird es in der Biotech-Szene aus Martinsried bald zu berichten geben“, erklärt Zobel, der dieses Jahr sein 20-jähriges Jubiläum im IZB begeht.

 

Fast 100 Gäste im regen Austausch

Stefan Kropff, Executive Medical Director der Amgen GmbH, Martin Spitznagel, Geschäftsführer der Dust Biosolutions GmbH und Rainer Schubbert, Head of Operations Applied Genomics von Eurofins Genomics hielten Impulsvorträge. Matthias Renz, Verlagsleiter des Venture Capital Magazins moderierte die Veranstaltung mit Gästen der  Biotech- und Pharmafirmen, Venture Capital-Unternehmen, Kommunikationsagenturen und der Presse. Das anschließende Get-Together wurde von den Gästen zum regen Austausch genutzt.

 

Erfolg bei Finanzierungsrunden und mehr

„Wir veranstalten die Biotech Presse-Lounge hier im IZB, um die Spitzenforscher auf dem Campus Martinsried/Großhadern und die IZB-Unternehmer mit den Akteuren der Biotech-Szene stärker zu vernetzen“, so Zobel in seiner Begrüßungsrede. Er hob die erfolgreichen Deals der IZB-Unternehmer in 2016 hervor: 4,6 Mio. EUR Erstrundenfinanzierung (VC und BMBF-Förderung) für die Thermosome GmbH, 17,5 Mio. EUR für die Immunic GmbH (einer der größten Erstrundenfinanzierung in der Biotechszene in Deutschland), 15 Mio. EUR für die Rigontec GmbH (erweiterte Serie A Finanzierung) und schließlich 14,5 Mio. EUR für die Pieris AG im Rahmen einer Privatplatzierung von Aktien und Optionsscheinen.

 

„Privilegierter Ort für Austausch und Inspiration“

„Wir verstehen diese Biotech Presse-Lounge und das IZB als privilegierten Ort, an dem Austausch und gegenseitige Inspiration möglich ist, wie es für das Gelingen relevanter Therapieinnovationen sicherlich von enormem Vorteil ist. Auch die Geschichte der Münchner Firma Micromet, die Anfang der 1990er Jahre aus der LMU heraus seinen Weg in die Selbstständigkeit im IZB gefunden hatte, 2012 für 1,16 Mrd. USD von Amgen aufgekauft wurde und nach fast 20 Jahren Forschung Ende 2015 die erste BiTE-basierte Therapie für ALL-Patienten erfolgreich zur Zulassung und in die klinische Anwendung bringen konnte, ist ein Beispiel für gelungenes Zusammenwirken an einem Ort mit kritischer Masse und kritischen Fähigkeiten,“ so Stefan Kropff, Amgen GmbH.

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